Donnerstag, 31. März 2011

Baked Potatoes mit Bärlauch-Quark




Meine Bärlauchgeschichte geht weiter. Gebackene Kartoffeln in der Folie, gefüllt mit einem Bärlauch-Quark gab es. Den Bärlauch-Quark verfeinerte ein gutes Olivenöl, es kam noch Salz und Pfeffer hinzu, das war es auch schon. Durch das pürieren vom Bärlauch mit dem Stabmixer bekam der Quark die schöne Farbe. Mit dem Messer klein gehackt tut es natürlich auch und schmeckt genau so gut! Bei dieser Geschichte ist das Olivenöl sehr wichtig, das ist die entscheidente Note zum Glücks-Quark :-)

Zutaten:
Größere Kartoffeln, gewaschen und in Folie eingepackt
Quark
Bärlauch, geputzt und gewaschen
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Herstellung:
Die Folienkartoffeln auf ein Gitter legen und im Backofen bei 250 Grad weich backen.
Den Bärlauch und  Olivenöl mit einem Stabmixer pürieren oder mit einem Messer klein hacken. Anschließend den Quark unterrühren und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.




Mittwoch, 30. März 2011

Eine Suppe mit Linsen von der Schwäbischen Alb




Als bekennender Fan unserer heimischen Erzeuger hat es mir die Linse so richtig angetan. Linsen von der Schwäbischen Alb!  Diese Hülsenfrucht eignet sich nicht nur für die bekannten klassischen Linsengerichte, viel mehr kann man damit zubereiten. Diesmal machte ich aus den wunderbaren Linsen vom heimischen Anbau eine Suppe. Mit Balsamico, Sauerrahm, Honig, Olivenöl und Basilikum, süß-sauer abgeschmeckt.


Zutaten:
Linsen von der Schwäbischen Alb
Karotten, geschält und in kleine Würfel geschnitten
Sellerie, geschält und in kleine Würfel geschnitten
Lauchzwiebel, geputzt und in kleine Würfel geschnitten
Gespickte Zwiebel mit Lorbeer und Nelken
Gemüsebrühe
Tomatenmark
Balsamico
Sauerrahm
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Frischer Basilikum
Olivenöl
Honig



Herstellung:
Die Linsen zusammen mit der gespickten Zwiebel in der Gemüsebrühe bissfest kochen. Dann etwas Tomatenmark, die Karottenwürfel und Selleriewürfel hinzufügen, nach ca. 2 Minuten die Lauchzwiebelwürfel hinzufügen. Alles zusammen bei kleiner Hitze weich kochen und vom Feuer nehmen. Die gespickte Zwiebel entnehmen. Die Linsensuppe nun mit Balsamico, Basilikum, Olivenöl, Honig, Salz und Pfeffer aus der Mühle süßsauer abschmecken. Mit ein paar Umdrehungen mit dem Pürierstab der Suppe eine leichte Bindung geben. Nicht zu lange damit kein Mus entsteht. Die fertige Linsensuppe anrichten und mit einem Klecks Sauerrahm vollenden.



Dienstag, 29. März 2011

Bärlauch-Spätzle mit gerösteten Walnüssen in Sahne-Sauce und geriebenen Parmesan



Bärlauch-Spätzle die nächste :-) Ein superschnelles Gericht, mit wenigen Zutaten, sofern die Bärlauch-Spätzle zur Hand sind, bei mir war dies der Fall.  Diesmal ähnlich einem Pastagericht mit einer Sahne-Sauce, gerösteten Walmnüssen und frisch geriebenen Parmesan. Für eine schöne Geschmacksbegleitung sorgte die frisch gehackte glatte Petersilie sowie ein Hauch Muskat. Die Walnüsse bekommen durch das kurze rösten in einer heißen Pfanne einen gigantischen Geschmack, ich kann dieses Gericht wirklich wärmstens empfehlen. Schmeckt bestimmt auch mit Pasta oder ganz normalen Spätzle wunderbar.

Zutaten:
Bärlauch-Spätzle
Walnüsse
Butter
Sahne
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Muskat frisch gerieben ( ganz wenig )
Glatte Petersilie gehackt
Frisch geriebener Parmesan

Herstellung:
In einer heißen Pfanne ohne Fett die gebrochenen Walnüsse kurz rösten lassen. Dann etwas Butter hinzufügen und sofort die Bärlauch-Spätzle darin schwenken. Anschließend etwas Sahne und gehackte glatte Petersilie hinzufügen und mit Salz, Pfeffer aus der Mühle sowie einer ganz kleinen Prise Muskat würzen. Mit frisch geriebenen Parmesan obenauf anrichten.



Montag, 28. März 2011

Schwäbisch-Hällisches Landschweinefilet in Zitronen-Sauce mit Bärlauch-Spätzle






Unser Essen zum gestrigen Wahl-Krimi in Baden-Württemberg, Schweinefilet vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein mit einer Zitronen-Sauce, dazu gab es die handgeschabten Bärlauch-Spätzle. Es war ein gelungenes Mittagessen, die frische Zitronen-Sauce harmonisierte sehr gut mit den Bärlauch-Spätzle. Die Filetstücke marinierte ich für ca. 2 Stunden in Zitronenabrieb, Zitronensaft, Olivenöl und frisch gemahlenen, schwarzen Pfeffer.



Zutaten:
Schweinefilet in Stücke geschnitten
Zitronenabrieb von der unbehandelten Bio-Zitrone
Zitronensaft von der unbehandelten Bio-Zitrone
Weißwein ich verwendete einen Riesling
Olivenöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Prise Zucker
Eiskalte Butterstücke
Frischer Basilikum

Herstellung:
Die Filetstücke mit Zitronensaft, Zitronenabrieb, Olivenöl und Pfeffer reichlich marinieren. Dann für ca. 2 Stunden zum durchziehen in den Kühlschrank stellen. Anschließend in einer heißen Pfanne mit Olivenöl die vorher abgetupften Schweinefiletstücke salzen und von beiden Seiten braten. Nun die Schweinefiletstücke aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Die noch heiße  Pfanne wo die Schweinefilets gebraten wurden mit der Marinade der vorher eingelegten Schweinefiletstücke ablöschen und bei voller Hitze etwas Weißwein eingießen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen, dann zur Bindung die eiskalten Butterstücke, sowie ganze Basilikumblätter einrühren. Parallel die Bärlauch-Spätzle in einer Pfanne mit heißer Butter anschwitzen, mit Salz und Pfeffer würzen. Alles zusammen anrichten.





Sonntag, 27. März 2011

Handgeschabte Bärlauch-Spätzle





Spätzle sind ja in Baden-Württemberg sehr beliebt. Ob als Beilage oder als Hauptgericht, zum Beispiel die berühmten Käsespätzle sind die Spätzle im Schwabenland nicht wegzudenken. Gerade wächst bei uns im Ländle der Bärlauch, also machte ich damit Bärlauch-Spätzle. Im Prinzip kein großes Hexenwerk, den Spätzleteig wie gewohnt zubereiten, dann den fein gehackten oder pürierten Bärlauch hinzufügen und fertig. Nun habe ich heute einige Portionen vom Brett geschabt, in den nächsten Tagen stelle ich einige Gerichte mit Bärlauch-Spätzle vor.



Bärlauch-Spätzle
Zutaten:
Mehl
Eier
Salz
Wasser
Frischer Bärlauch

Herstellung:
Aus Mehl, Eier und Salz einen Spätzleteig herstellen. Den Bärlauch zusammen mit wenig Wasser mit dem Stabmixer ganz fein hacken oder pürieren und anschließend zum Spätzleteig hinzufügen. Alles gut miteinander vermischen und wie gewohnt zu Spätzle verarbeiten.






Samstag, 26. März 2011

Pasta mit Walnuss-Sauce und frisch geriebenen Parmesan




Heute musste ich für mich alleine kochen, einfach und schnell sollte es sein. Pasta geht bei mir immer, da gibt es ja 1000te Zubereitungsmöglichkeiten. Für eine Walnuss-Sauce hatte ich alles zu Hause, es konnte also los gehen.


Zutaten:
Nudeln, in beliebiger Form
Walnüsse
Pinienkerne
Knoblauch
Glatte Petersilie
Sahne
Zerlassene, noch heiße Butter
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Frisch geriebener Parmesan


Die Walnüsse zusammen mit den Pinienkernen und dem Knoblauch in der Küchenmaschine klein hacken. Anschließend die Sahne zugießen, den gehackten Petersilie einrühren und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Die Nudeln wie gewohnt kochen, vom Kochwasser abseihen und mit der Walnuss-Sauce vermengen. Die zerlassene, heiße Butter hinzufügen und mit dem Parmesan anrichten.


Donnerstag, 24. März 2011

Sciumette „Milch in der Grotte“ eine wunderbare Süßspeise!


Sciumette oder Milch in der Grotte, eine wunderbare italienische Süßspeise!
Eischnee in Milch zubereitet, mit Pistazien-Sauce und Zimt, schon einmal gemacht wollte ich dieses Dessert nochmal vorstellen.
Zum Rezept:

Mittwoch, 23. März 2011

Ein Rotwein-Cuvée vom Weingut Herzog von Württemberg



Ein Wein genau nach meinem Geschmack. Vor allem weil es in Hülle und Fülle Vanille zu gibt! Aber nicht nur! Für viele ist eine Mischung von Rebsorten eine Sünde, für mich nicht. Schon gar nicht bei diesem Tropfen, Attempto nennt er sich und kommt aus dem Weingut vom Herzog von Württemberg. Vom Holzfassausbau, ein Cuvée aus Lemberger, Cabernet und Spätburgunder, wer eine genauere Beschreibung möchte bei Wein-Bauer gibt es mehr Infos.



Dienstag, 22. März 2011

Johann Lafer findet "stuttgartcooking" Gut! :-)



Neulich bekam ich wieder ein Kochbuch von Johann Lafer geschenkt. Gefreut hat mich das sehr, noch mehr freute ich mich aber was dort auf der ersten Seite über stuttgartcooking steht.
Einen Fehler hat das ganze aber: Das Wort „ besten“ stimmt natürlich nicht, es gibt für mich gar  keinen besten. Mich als solchen schon gar nicht, ich koche mit Liebe und Begeisterung, das war es schon! Mein erster erlernter Beruf ist der des Koches, kochen ist mein Hobby, insofern stimmt auch die Bezeichnung Hobbykoch. In erster Linie, aber nicht nur, will stuttgartcooking auf die Spitzen-Produkte der einheimischen Erzeuger aufmerksam machen.
Bei mir sind es die Produkte aus Baden-Württemberg, ich lebe in der schönen Stadt Stuttgart.  Nicht so oft kochenden Menschen oder jenen die das kochen erst für sich entdeckt haben möchte ich mit meinen vorgestellten Gerichten Anregungen geben. Wenn dann noch beim Einkauf der Lebensmittel an die Erzeuger vor Ort gedacht wird macht mich das glücklich! Unseren Kochprofis brauche ich nichts erklären, schon gar nicht belehren, dafür ist stuttgartcooking nicht gedacht. Meinen im  Gastgewerbe tätigen Berufskollegen zolle ich großen Respekt und große Anerkennung. Es ist ein großer Unterschied zwischen einer Restaurantküche und der privaten Küche zu Hause, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Mich hat es natürlich sehr gefreut das Johann Lafer sich auf meinen Seiten umsah und dort gefallen fand! Dafür und für das Kochbuch, ein herzliches Danke!



Montag, 21. März 2011

Pasta All’Arrabbiata oder Nudeln mit scharfer Sauce




Scharf ging es zu am Sonntag, Pasta All’Arrabbiata , Nudeln mit scharfer Sauce bereitete ich zu. Viele meinen ja dass der Speck in der Sauce nichts zu suchen hat, bei mir schon, ich mag das so. Das Gericht schmeckt aber auch ohne den Pancetta vorzüglich! Wer keinen Pancetta parat hat kann auch gerne ganz normalen gerauchten Schweinebauch verwenden.  Gute italienische Lebensmittel gibt es bei uns in Stuttgart in der Markthalle, der Pancetta, sowie der Pecorino waren von dort.




Zutaten:
Tomaten, geschält, entkernt und in Würfel geschnitten (geht auch außerhalb der Saison aus der Dose, aber ohne Zusatz- sowie Konservierungsstoffe)
Pancetta, in kleine Würfel geschnitten
Glatte Petersilie, gehackt
Knoblauch, geschält und fein gehackt
Pecorino, frisch gerieben
Peperoni, fein gehackt
Schalotten, geschält und fein gehackt
Olivenöl
Nudeln nach Lust und Laune
Salz
Pfeffer aus der Mühle


Herstellung:
Die Zwiebelwürfel zusammen mit den Pancettawürfeln in heißem Olivenöl anschwitzen. Dann den Knoblauch, Peperoni sowie die Tomatenwürfel hinzufügen und das ganze etwas köcheln lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parallel dazu die Nudeln abkochen, abseihen und unter die Sauce mischen. Jetzt die gehackte Petersilie untermengen und mit dem geriebenen Pecorino bestreuen.



Sonntag, 20. März 2011

Spargelsalat nach Art des Hauses :-)




Wir haben wunderschönes Wetter in Stuttgart, da passte so richtig dieser Spargelsalat dazu. Der Salat war diesmal ein Experiment, was Neues wollte ich versuchen.
Gestern kaufte ich den ersten Spargel. Auf dem Wochenmarkt in Stuttgart, von unseren Erzeugern aus Baden-Württemberg. Birnen mussten in den Salat, ein Stand aus dem schönen Remstal, nahe Stuttgart hatte noch welche aus eigenem Anbau.  Weitere Zutaten waren geröstete Pinienkerne, Hartkäse aus dem Allgäu, frischer Basilikum und gekochtes, gehacktes Ei.
Angemacht habe ich den Salat mit gutem Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Zucker und Pfeffer aus der Mühle.

Zutaten:
Spargel, geschält, gekocht und abgekühlt
Birnen, gewaschen vom Kerngehäuse befreit, in Spalten geschnitten und mit Zitronensaft beträufelt
Pinienkerne, geröstet
Ganze Blätter vom Basilikum
Allgäuer Hartkäse in dünne Streifen geschnitten
Gekochtes Ei vom Bio-Huhn, gekocht, geschält und gehackt
Olivenöl
Frischer Zitronensaft
Salz
Zucker
Pfeffer aus der Mühle


Herstellung:
Aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Zucker und Pfeffer aus der Mühle ein rezentes Dressing herstellen. Dann alle oben genannten Zutaten hinzufügen, den angemachten Spargelsalat ca. 20 Minuten vor dem Verzehr ziehen lassen.






Samstag, 19. März 2011

Die Spargelsaison 2011 in Baden Württemberg ist eröffnet :-)



Die Spargelsaison hat begonnen, für mich ein Highlight der Sonderklasse! Heute auf dem Wochenmarkt in Stuttgart entdeckt und schon mußten die ersten Portionen Spargel mit. Natürlich kommt der Spargel aus Baden-Württemberg, genauer aus Bruchsal, aus einem berühmten Spargel-Anbaugebiet. Von unseren nahe Stuttgart liegenden Erzeugern kommt der Spargel ein bißchen später, er braucht noch ein wenig! Die Leute auf dem heutigen Wochenmarkt standen bei den Spargelständen Schlange, nicht nur ich freute mich auf die eröffnete Saison. Ein paar Tage noch, dann kann ich auch wieder den Gäu-Spargel kochen, gekauft wird dann wieder im Spargelhof Hengel, Spitzenqualität wird dort geboten.

Freitag, 18. März 2011

Bärlauch-Pesto


Bärlauch, jetzt hat er wieder Saison. Wer auf der sicheren Seite sein möchte kauft ihn auf einem Wochenmarkt oder in einem Erzeugerlädle. Der nach Knoblauch duftende Bärlauch eignet sich hervorragend zum Pesto machen. Pasta mit Bärlauch-Pesto, ein Traum! Frisch geriebener Parmesan kommt bei mir auch in das Pesto, allerdings erst dann wenn bei mir Käse erwünscht ist. Im Grundpesto befindet sich bei mir kein Käse, aber das ist eben Geschmacksache! Auf jeden Fall lohnt es sich ein Pesto selbst herzustellen. Ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker, ich kann es nur empfehlen. Die folgende Rezeptur ist eine Empfehlung, die Mengeneinheiten können aber nach Lust und Laune varriiert werden.


Zutaten:
400 Gramm frischer Bärlauch geputzt und gewaschen
150 Gramm Blattpetersilie geputzt und gewaschen
300 Gramm Pinienkerne geröstet
400 ML Olivenöl
Saft von 2 unbehandelten Zitronen
15 Gramm Salz
Bei Bedarf, frisch geriebenen Parmesan




Zubereitung:
Alle oben genannten Zutaten außer dem Olivenöl in den Küchenhexler geben.Dann den Hexler auf kleiner Stufe einschalten und langsam das Olivenöl einlaufen lassen.
Anschließend den Hexler auf höhere Stufe schalten,laufen lassen bis eine homogene Masse entstanden ist.
Käse immer erst zum Schluss unterrühren.
Das Rezept ist auch HIER zu finden.

Donnerstag, 17. März 2011

Polentaklößchen in Salbeibutter, mit Zimt, Parmesan und schwarzen Pfeffer







Hiobsbotschaften aus Japan, Wahlkampf in Baden-Württemberg und politische Atomdiskussionen in Deutschland waren in den letzten Tagen mein Hauptaugenmerk. Davon brauche ich jetzt eine Pause, die Ereignisse speziell in Japan haben mich sehr erschüttert, ich muss mich davon etwas ablenken. Kochen ist dafür die beste Medizin, zumindest für mich. Polenta gab es heute, genauer Polentaklößchen. Mit frischem Salbei, geklärter Butter, einer Prise Zimt, Parmesan und Pfeffer. Ist man mit dem Zimt vorsichtig kann nichts schiefgehen. Zuviel von der Zimtstange macht allerdings das Gericht kaputt, also lieber erst mal dezent den Zimt zum Einsatz bringen.



Zutaten
Für die Polenta
Polenta ( Maisgrieß )
Salz
Wasser oder Milch
Butter

Weitere Zutaten:
Geklärte Butter
Frischer Salbei in Streifen geschnitten
Zimt gemahlen
Parmesan, frisch gerieben
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Herstellung Polenta:
Den Maisgrieß im leicht kochenden Salzwasser, ca. 45 Minuten zur Polenta rühren.
Zum Schluss frische Butter unterrühren und eventuell mit Salz nachwürzen.
Die fertige Polenta muss eine richtig feste, dickliche Masse ergeben. Die Polenta etwas abkühlen lassen und dann mit zwei kleinen Löffeln Polentaklößchen formen.
Die Polentaklößchen in eine bebutterte Form legen, die freien Seiten mit geklärter Butter einstreichen und ca. 25 Minuten bei ca. 200 Grad backen.

Für die Salbeibutter geklärte Butter zusammen mit den Salbeistreifen kurz erhitzen, salzen und ca. 20 Minuten, bei ca. 80 Grad ziehen lassen. Dann die fertigen Polentaklößchen damit überziehen. Zum Schluss das Gericht mit etwas Zimt, frisch gemahlenen Pfeffer sowie dem frisch geriebenen Parmesan bestreuen.





Gerührte Polenta

Sonntag, 13. März 2011

Japan


Zur Zeit gibt es hier keinen Eintrag. Kochen ist in diesen Tagen bei mir  komplett in den Hintergrund geraten. Meine Gedanken und Hoffnungen sind bei den Menschen in Japan! Neue Einträge wird es wahrscheinlich in den nächsten Tagen wieder geben, je nach Stand der Dinge. Zu einer normalen Blog-Tagesordnung kann und will ich derzeit nicht übergehen. Da bitte ich sehr um Verständnis!

Donnerstag, 10. März 2011

Maultaschen an Trollinger-Sauce und gerösteten Zwiebelscheiben



Maultaschen, eine Spezialität aus Baden-Württemberg!



Für mich sind Maultaschen richtig zubereitet eine Delikatesse. Der Teig sollte die Maultasche leicht umhüllen, nicht zu dick darf die Außenhülle sein, der Inhalt muß mit dem Auge erahnt werden können. So ungefähr beschreibt Vincent Klink die richtige Maultasche und ganz klar er hat Recht, so schmeckt dieses Gusto-Stück am besten. In Baden-Württemberg gibt es für die Maultaschen jede Menge Rezepturen, jeder nach seinem Gusto, ich habe mein Rezept gefunden. Mit Trollinger-Sauce ist eine Rotwein-Sauce mit der Rebsorte Trollinger gemeint, natürlich tuts da auch ein anderer Rotwein. Zu den Maultaschen passt mir am besten ein Schwäbischer Kartoffelsalat! Für die Füllung der Maultaschen nehme ich immer ein Fleischbrät von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Dieses Brät wird aus Fleisch, Eis und Gewürzen hergestellt, komplett ohne dieser mir lästigen Zusatzstoffe wie zum Beispiel Glutamat usw. Das Fleischbrät kann man auch wunderbar durch Hackfleich, welches mit in etwas Milch eingeweichten Semmeln gemischt wird ersetzen. Egal welches Maultaschenrezept verwendet wird, frisch zubereitet, ohne Zusatzstoffe sind diese Dinger ein absolutes Schwäbisches Highlight!
Maultaschen machen is a Gschäft :-) Also produziere ich immer in größerer Menge, eingeschweißt werden sie dann gefrostet.


Zutaten:

Für die Maultaschenfüllung :
300 Gramm Bratwurstbrät , 1 - 2 Tage vorbestellen beim Metzger .

In der Markthalle in Stuttgart bei der BESH gibt es das Brät ohne Zusatz- und Konservierungsstoffen,dieses Brät hat bei mir immer den Vorzug!


100 Gramm gerauchten Bauchspeck in kleine Würfel geschnitten
700 Gramm frischer Spinat , geputzt , gewaschen , blanchiert , in Eiswasser erkaltet und fein gehackt
1 Bund glatte Petersilie , gewaschen und fein gehackt
2 Zwiebeln geschält , und fein gewürfelt
Butterschmalz
Salz aber VORSICHT , das Bratwurstbrät ist schon gewürzt
Pfeffer aus der Mühle
Prise Muskat gerieben


Herstellung:


Die Zwiebelwürfel zusammen mit den Speckwürfeln in heißen Butterschmalz glasig andünsten, dann die Pfanne vom Herd nehmen .
Die erkaltete Zwiebel-Speckmasse , den ausgedrückten gehackten Spinat , die gehackte Petersilie , gut in das Bratwurstbrät einmengen . Würzen mit Salz , Pfeffer aus der Mühle und einer Prise geriebenen Muskat . Wer sich nun bezüglich des Salzgehaltes nicht sicher ist , sollte eine kleine Probe machen . Mit einem Löffel etwas Brätmasse ausstechen und in siedenden Wasser etwa 5 Minuten kochen lassen. Probieren , und auf Wunsch , der Maultaschenmasse noch Salz hinzufügen .
Die fertige Maultaschenfüllung für die weitere Verarbeitung in den Kühlschrank stellen .

NUDELTEIG
Zutaten:
300 Gramm Mehl 405er
4 Eigelbe , am besten vom Hofladen und Bio , der Teig dankt es uns mit einer wunderschönen Farbe und einem ausgezeichneten Geschmack
1 Ei
1 EL Olivenöl
1 EL Salz


Herstellung:
Alle Zutaten in die Rührschüssel geben und mit der Knetmaschine vermengen.
Den Teig auf einem Brett weiter verarbeiten , bis er schön glänzt . Anschließend in eine Folie geben und im Kühlschrank 30 Minuten rasten lassen.
Dann den Teig dünn ausrollen und in kleine Rechtecke schneiden.
In die Mitte kommt die Maultaschenfüllung , der Teig wird an den Rändern mit zerquirlten Ei bestrichen .
Obenauf kommt nun ein gleich großes Teigstück . Erst die Ränder andrücken , dann die Mitte der Maultasche plattieren , damit sich die Maultaschenfüllung verteilen kann .
Die Maultaschen im siedenden Salzwasser , ungefähr 5 Minuten ziehen lassen . Vorsicht : Das Salzwasser nicht Kochen lassen .


Alternativ kann man auch mit einem Spritzsack die Brätmasse auf den ausgerollten Nudelteig spritzen. Dann den Teig umschlagen und mit einem Messer zu Maultaschen portionieren.


Trollinger-Sößle
Zutaten:
Sauce Demi-Glace, hatte ich DIESE
Trollinger aus Baden-Württemberg
Eiskalte Butterflocken

Herstellung:
Die Sauce Demi-Glace in einem Topf erhitzen und einen Schuß Trollinger hinzufügen. Eventuell mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen, vom Feuer nehmen und die kalten Butterflocken rasch einmontieren.


Zwiebelschmelze
Zutaten:
Frischer Zwiebel geschält und in dünne Scheiben geschnitten
Butterschmalz

Herstellung:
Die Zwiebelscheiben im heißen Butterschmalz gold-gelb braten.

Mittwoch, 9. März 2011

Karottensuppe nach der TCM von Ingeborg Lassnig-Gep


Eine Karottensuppe nach den Fünf Elementen der traditionellen chinesischen Medizin
( TCM ) von Ingeborg Lassnig-Gep

Diese Suppe schmeckt Mega! Vor längerer Zeit schon einmal gemacht möchte ich diese Karottensuppe nun auch auf "stuttgartcooking" vorstellen. Mit Honig, Curry, Garam Masala und Basilikum abgeschmeckt ist diese Suppe eine Wucht, ich kann sie wärmstens empfehlen. Zum Rezept und zur Herstellung:

Montag, 7. März 2011

Eieromelette mit Rosenkohl Speck und Zwiebel




Eieromelettes lassen sich mit vielem kombinieren. Diesmal kam Rosenkohl, Speck und Zwiebel in die Eierpfanne. Mit Röstkartoffel ein wunderbares Hauptessen, einfach und wirklich lecker! Das Auge isst ja bekanntlich mit, auch bei Eierspeisen kann man einen Hingucker präsentieren. Dazu habe ich den Rosenkohl vorher in Salzwasser gegart. Auch die Zwiebel und der Speck wurden vorher in einer heißen Pfanne angeschwitzt. Dann kamen die zerquirlten Eier in eine separate Pfanne, nach leichtem anstocken der Eiermasse fügte ich die vorher zubereiteten Speckwürfel und Zwiebel sowie die gekochten Rosenkohlröschen hinzu. Anschließend kam die Eierpfanne noch bei Oberhitze in den Backofen bis die Oberseite des Omelettes gestockt war und eine leichte Bräune hatte.



Zutaten:
Eier zerquirlt und leicht gesalzen
Gerauchte Speckwürfel und Zwiebelwürfel zusammen angeschwitzt
Rosenkohlröschen in Salzwasser gegart und in Eiswasser abgeschreckt, anschließend halbiert
Pfeffer aus der Mühle
Etwas Butter



Herstellung:
In einer heißen Pfanne etwas Butter aufschäumen lassen, anschließend die zerquirlten Eier hinzufügen. Nach leichtem stocken der Eier die Zwiebelwürfel, Speckwürfel und die halbierten Rosenkohlröschen einlegen. Das Omelette mit der Pfanne bei starker Oberhitze in den Backofen stellen. Die Backofentüre kann dabei ruhig offen stehen. Nachdem die Oberseite des Omelette gestockt und leicht gebräunt ist rausnehmen und anrichten.



Sonntag, 6. März 2011

Lafer’s Apfelstrudel made by Sandra und Bianca




Heute lösten wir in unserer Familie einen Gutschein ein. Genauer bei Sandra, Bianca und Markus. Der Gutschein beinhaltete ein Mittagessen im kleinen Familienkreise, alles wurde von den Dreien selbst und frisch hergestellt. Na ja, Markus sorgte hauptsächlich für erstklassige Dekoration, Aperitif und die Weinbegleitung :-)  Markus hat beruflich mit Johann Lafer zu tun. Mehr wird aber an dieser Stelle nicht verraten. Vor kurzem erst brachte mir Markus von Lafer ein signiertes Kochbuch mit, darüber freute ich mich natürlich sehr.
Das alles ist aber keinen Eintrag wert, wäre da nicht das heutige Dessert gewesen. Das war das absolute Highlight und hat alles von mir erwartete in den Schatten gestellt. Sandra und Bianca machten aus dem Kochbuch „ Der Grosse Lafer“ den Apfelstrudel. Auch der Teig wurde selbst hergestellt, ich war wirklich hin und weg. Dieser leckere  Apfelstrudel hat es verdient einen Eintrag zu bekommen. Auch die anderen zwei Gänge waren Oberklasse, an dieser Stelle noch mal ein herzliches Danke schön an die Drei!
Wer diesen Apfelstrudel von Johann Lafer machen möchte:





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