
Wer wissen möchte wie ich meinen Kalbsjus zubereite, HIER geht es dazu entlang. Dazu ein schönes Rösti, einen Blattsalat und die Welt ist für mich in Ordnung. Klassisch gesehen gehören die Champignons wohl nicht in das Gericht, ich bevorzuge aber diese Zubereitung mit Pilzen. Viele bereiten das Geschnetzelte auch mit zusätzlicher Kalbsniere zu, das behagt mir nicht so, ist aber natürlich Geschmackssache. In vielen Restaurants geht man mit dem Zürcher Kalbsgeschnetzelten um wie mit dem Wiener Schnitzel. Nicht einmal eine der wichtigen Voraussetzung, nämlich das richtige Stück Fleisch wird dafür oft verwendet. Da bekommt man das Wiener Schnitzel in Form von panierten Schweinefleisch vorgesetzt, beim Zürcher Geschnetzelten wird ebenso Schweinegeschnetzeltes oder von der Pute verwendet. Das kann man alles machen, allerdings soll, nein MUSS dieses dann auch richtig auf der Speisekarte deklariert sein. Dabei ist es gerade bei den Klassischen Gerichten so etwas von einfach nicht in die falsche Kiste zu greifen. Schnitzel nach Wiener Art und Rahmgeschnetzeltes vom Schwein nach Zürcher Art wäre ja schon mal ein guter Hinweis für die Gäste. Wobei, das Wiener Art, sowie Zürcher Art würde ich sowieso ganz weg lassen, entweder die richtigen Zutaten, oder bleiben lassen! Vor allem bei den Klassikern lege ich persönlich darauf großen Wert! Das Rösti habe ich HIER schon einmal gemacht.


🙂 … ganz genau – entweder richtig, oder gar nicht! Und natürlich gerne eine knusprige Rösti dazu – sehr schön!
Liebe Grüsse aus Zürich,
Andy
Hallo Hannes, zu Deinen Rezept "Züricher Kalbsgeschnetzeltes" ist mir aufgefallen dass man anstatt Creme Fraiche auch Qimig verwenden könnte. Ich nutze Qimiq oft für Saucen und Suppen, leider gibt es das nur in A und CH. Als Austrianer kennst Du Qimig sicherlich, mich würde interessieren was Du davon hälst, oder warum Du es nicht verwendest. Liebe Grüsse aus der Wachau, auch an meine Freundin P., Gisela