Krautwickel & Krautrouladen: Das beste Rezept aus Baden-Württemberg

Krautwickel & Krautrouladen: Das beste Rezept aus Baden-Württemberg

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Das beste Rezept aus Baden-Württemberg: Krautwickel & Krautrouladen

Schmankerlglück im Ländle: Traditionelle Krautwickel mit dem fluffigsten Kartoffelpüree Ihres Lebens

Ein absoluter Wohlfühlklassiker der süddeutschen Küche hält heute Einzug in unsere Küche: Krautwickel! Im schönen Baden-Württemberg liebt man dieses ehrliche, deftige Gericht, das Generationen verbindet. Während man im Norden Kohlrouladen zu den Krautpaketen sagt, heißen sie bei uns im Süden ganz traditionell Krautwickel oder Krautrouladen.
Egal, wie Sie die gefüllten Blätter nennen: In Kombination mit einem sämigen Sößchen und unserem absolut genialen Geheimtipp-Püree wird daraus ein Festessen fürs Ländle und weit darüber hinaus.
Das Besondere an unserem Rezept? Wir nutzen den feinen Spitzkraut aus der Region und verpassen dem Beilagen-Klassiker ein echtes Luxus-Upgrade. Los geht’s!
 
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Krautwickel & Krautrouladen: Das beste Rezept aus Baden-Württemberg

 

 

 

 

 
Krautwickel & Krautrouladen: Das beste Rezept aus Baden-Württemberg

Krautwickel & Krautrouladen: Das beste Rezept aus Baden-Württemberg

Rezept von Johannes Guggenberger
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Klassische Krautwickel & Krautrouladen nach traditioneller Art aus Baden-Württemberg. Dazu servieren wir ein unkompliziertes, extrem fluffiges Kartoffelpüree mit einem genialen Geheimtipp aus dem Ländle.

Portionen
+
–

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

40

Minuten

Zutaten

  • Für die Krautwickel / Krautrouladen:

  • 8 größere Blätter vom Spitzkraut oder Krautkopf (am besten frisch aus Baden-Württemberg oder ihrer Region)

  • 800 g gemischtes Hackfleisch

  • 2 Brötchen (in kleine Würfel geschnitten und in ca. 1/8 Liter lauwarmer Milch eingeweicht)

  • 2 Eier

  • 1 große Zwiebel (geschält, gewürfelt und in heißem Rapsöl angeschwitzt)

  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer & eine Prise frisch geriebene Muskatnuss

  • 3 el Rapsöl zum Anbraten

  • Für die Sauce (2 Variationen nach Geschmack):

  • 1/2 Liter Gemüsebrühe oder klassische Braune Sauce

  • Eventuell etwas Speisestärke mit kaltem Wasser verrührt (zur leichten Bindung)

  • Für das Luxus-Kartoffelpüree:

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln (geschält und halbiert)

  • 150 150 –200 ml Milch

  • 150 ml Sahne (flüssig)

  • 50 ml Sahne (steif geschlagen)

  • 60 g Butter (in kleine Flocken geschnitten)

  • Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben), Salz & Pfeffer aus der Mühle

Herstellung

  • Das Spitzkraut vorbereiten: Bringen Sie einen großen Topf mit Salzwasser zum Sieden. Die Spitzkrautblätter darin ca. 10 Minuten garen. Danach sofort in Eiswasser abschrecken – so bleibt die wunderschöne grüne Farbe des Krautes perfekt erhalten! Die Blätter auf Küchenkrepp trocknen lassen und den dicken, mittleren Strunk vorsichtig flach herausschneiden (die Blätter müssen dabei ganz bleiben). Wer mag kann die Strunke ganz fein hacken und später in die Sauce hinzufügen.
  • Die Hackfleisch-Füllung & Wickeln: Das Hackfleisch mit den eingeweichten Brötchen, den Eiern und den abgekühlten Zwiebelwürfeln kräftig vermengen. Mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Muskat würzen. Die Masse ein paar Minuten durchziehen lassen.Legen Sie pro Portion zwei Krautblätter leicht überlappend aus, verteilen Sie die Hackfleisch-Füllung darauf, schlagen Sie die Seiten ein und rollen Sie alles fest auf. Mit Küchengarn (Bindfaden) oder Holzspießen fixieren.
  • Schmoren: Die Krautrouladen in einer heißen Pfanne mit Rapsöl von allen Seiten scharf anbraten. Die Pfanne kurz vom Herd nehmen und die Wickel mit der Flüssigkeit Ihrer Wahl (Gemüsebrühe oder Brauner Sauce) angießen. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze ca. 35 bis 40 Minuten sanft schmoren lassen.
  • Das Kartoffelpüree parallel zubereiten: Kochen Sie die Kartoffeln im Dampfgarer oder klassisch im Salzwassertopf weich. Milch und die flüssige Sahne (150 ml) zusammen leicht erwärmen. Die gegarten Kartoffeln kurz ausdampfen lassen und durch eine Kartoffelpresse (Tipp: Eine Spätzle-Presse funktioniert hier fantastisch!) drücken. Das warme Milch-Sahne-Gemisch mit einem Kochlöffel oder Schneebesen unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und die kalten Butterflocken einarbeiten. Das Püree warmhalten.
  • Der Extratipp zum Kartoffelpüree für Restaurant-Qualität: Für das absolute Geschmackserlebnis kommt hier unser Geheimtrick: Schlagen Sie die restlichen 50 ml Sahne steif. Heben Sie die geschlagene Sahne erst kurz vor dem Anrichten ganz vorsichtig unter das warme Kartoffelpüree. Dadurch wird es unfassbar fluffig, cremig und behält eine luftig-leichte Textur, die perfekt mit den herzhaften Kohlrouladen harmoniert!
  • Die Sauce nach Wunsch mit etwas angerührter Speisestärke andicken.
  • Ein echtes Stück Heimat auf dem Teller! Guten Appetit!

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