Backhendl Rezept: Außen knusprig & saftig mit Kartoffel-Gurken-Salat

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Knuspriges Backhendl wie es sein muss – mit Kartoffel-Gurken-Salat & frittierter Petersilie
Normalerweise erklärt sich dieses Gericht ja von selbst, aber weil mich in letzter Zeit so viele Fragen dazu erreicht haben, wie ich mein Backhendl eigentlich immer mache, dachte ich: Also los, heute gibt es die volle Anleitung für eines meiner absoluten Lieblingsessen!
Ein echtes Backhendl ist für mich pure Seelennahrung. Außen ultranirsch, innen saftig und perfekt kombiniert mit einem cremig-frischen Salat. Und falls ihr euch wundert: Ja, mir ist die Zugabe von frittierter Petersilie unheimlich wichtig! Das mache ich übrigens auch beim Wiener Schnitzel so – das bringt einfach das gewisse Extra auf den Teller.
Schweineschmalz, Butterschmalz oder Öl? Meine ehrliche Meinung:
Beim Fett zum Ausbacken scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Die einen schwören auf Schweineschmalz, die anderen nehmen nur Butterschmalz, und wieder andere bevorzugen klassisches Sonnenblumen- oder Rapsöl. Ich sage euch ganz ehrlich: Es ist vollkommen WURSCHT, mit welcher Fett- oder Ölsorte ihr es macht! Das ist reine Geschmackssache, also lasst euch da bloß nicht beirren. Ich wechsle selbst immer ab, mal so, mal so. Diesmal habe ich die Hähnchenteile in einem hochwertigen Rapsöl aus Baden-Württemberg ausgebacken.
Viel, viel wichtiger als die Fettsorte ist nämlich die Aufzucht und Herkunft des Huhnes. Da lohnt es sich wirklich, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und Qualität zu kaufen. Das schmeckt man am Ende einfach!
 
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Backhendl mit einem Kartoffel-Gurken-Salat

Backhendl mit einem Kartoffel-Gurken-Salat

Rezept von Johannes Guggenberger
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Portionen
+

2

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

1

Stunde 

Zutaten

  • Für das Backhendl:

  • 1 ganzes Hähnchen (auf Herkunft achten!)

  • 1 Liter Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Butterschmalz (zum Ausbacken)

  • Salz & Pfeffer aus der Mühle

  • Für die klassische Panade:

  • Mehl

  • 2 Eier (mit einem kleinen Schuss Milch verquirlt)

  • Semmelbrösel

  • Außerdem wichtig:

  • ½ Bund glatte Petersilie

  • 1 Zitrone (in Spalten geschnitten)

  • Für den perfekten Kartoffel-Gurkensalat:

  • ca. 600 g Kartoffeln (festkochend)

  • 1 Salatgurke

  • 1 rote Zwiebel (in feine Würfel geschnitten)

  • 1 Knoblauchzehe (fein gehackt)

  • 1 tl Senf

  • ca. ⅛ bis ¼ Liter Rinderbrühe (erhitzt)

  • 1 Bund Schnittlauch (in feine Röllchen geschnitten)

  • Sonnenblumenöl & Weinessig

  • Salz & Pfeffer aus der Mühle

Anweisungen

  • Und so wird’s gemacht:
  • Der Kartoffel-Gurken-Salat (Der braucht Zeit zum Ziehen!)
  • Die Basis: Die Kartoffeln waschen und in einem Topf mit Wasser weich kochen. Anschließend abgießen und kurz ausdampfen lassen. Jetzt heißt es Zähne zusammenbeißen: Die Kartoffeln müssen noch ziemlich heiß geschält und in dünne Scheiben geschnitten werden! Es ist super wichtig, dass der Salat noch gut warm angemacht wird, damit die Kartoffeln die Aromen aufsaugen.
  • Die Gurke: Parallel dazu die Gurke schälen und in ganz dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Salzt die Gurkenscheiben leicht, drückt sie mit den Händen etwas durch und lasst sie ca. 15 Minuten ziehen. Danach die Gurken kräftig ausdrücken (damit der Salat nicht wässrig wird) und zu den warmen Kartoffeln geben.
  • Das Dressing: Zwiebelwürfel, Knoblauch, Senf und ca. ⅛ Liter der heißen Rinderbrühe dazugeben. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Den Salat nun gut 20 Minuten ziehen lassen.
  • Das Finish: Nach der Ziehzeit bei Bedarf noch etwas Rinderbrühe nachgießen – der Salat soll absolut nicht trocken sein, aber natürlich auch keine Suppe. Erst jetzt kommt ein guter Schuss Öl sowie die Schnittlauchröllchen dazu. Final nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Das perfekte Backhendl
  • Vorbereitung: Das Hähnchen waschen und mit Küchenkrepp gründlich trocken tupfen. Zuerst halbieren, dann in insgesamt 8 Teile zerlegen. Wenn ihr kleinere Teile lieber mögt, könnt ihr es natürlich auch in mehr Stücke teilen. Die Teile rundherum mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.
  • Das Panieren: Die Hähnchenteile zuerst im Mehl wenden (überschüssiges Mehl gut abklopfen), dann durch das Ei-Milch-Gemisch ziehen und schließlich in den Semmelbröseln wenden. Wichtiger Tipp: Die Brösel nicht zu fest andrücken! Nur so wird die Panade beim Backen schön fluffig und geht toll auf.
  • Das Ausbacken: In einer großen, tiefen Pfanne das Öl erhitzen (nicht zu heiß werden lassen, das Fleisch muss ja auch im Inneren gar werden). Die panierten Hähnchenteile hineingeben und unter mehrmaligem Wenden goldbraun und knusprig ausbacken. Begießt die Oberseite der Hähnchenteile beim Backen immer wieder mit dem heißen Fett aus der Pfanne.
  • Abtropfen: Die fertigen Hähnchenteile herausheben und auf reichlich Küchenkrepp abtropfen lassen.
  • Das Highlight: Frittierte Petersilie (Achtung, Spritzgefahr!)
  • Wir nutzen direkt das heiße Fett in der Pfanne weiter. Wichtig für die Vorbereitung: Die Petersilie muss nach dem Waschen wirklich gründlich getrocknet werden (am besten in einer Salatschleuder oder auf Küchenkrepp). Kurz vor dem Frittieren wendet ihr sie dann in etwas Mehl und schüttelt sie danach wieder richtig fest ab, sodass nur ein feiner Hauch Mehl an den Blättern bleibt.
  • ABER VORSICHT: Trotzdem spritzt es im ersten Moment enorm, sobald ihr die Petersilie in das heiße Fett legt – das liegt einfach am natürlichen Wassergehalt. Das Fett nicht zu heiß werden lassen!
  • Mein Trick: Die Petersilie reinwerfen und SOFORT einen Deckel auf die Pfanne setzen! Der Spuk ist nach ein paar Sekunden vorbei. Danach könnt ihr den Deckel abnehmen und die Petersilie knusprig fertig frittieren. Auch sie darf danach kurz auf Küchenkrepp abtropfen.
  • Anrichten & Genießen!
  • Legt das knusprige Backhendl auf die Teller, drapiert die frittierte Petersilie und die Zitronenstücke darauf. Zusammen mit dem lauwarmen, cremigen Kartoffel-Gurken-Salat servieren.
  • Lasst es euch schmecken und schreibt mir unbedingt in die Kommentare, wie es euch gelungen ist!

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