Montag, 7. Februar 2011

Linsen von der Schwäbischen Alb, Top-Qualität von Erzeugern aus Baden-Württemberg



Diese Linsen von unseren heimischen Erzeugern aus Baden-Württemberg gibt es auf den Wochenmärkten in und um Stuttgart, in der Stuttgarter Markthalle und in gut sortierten Hofläden. Schon oft kochte ich diese Linsen, ein Genuss auf höchstem Niveau kann ich berichten. Viele Linsensorten sind zu haben, die Alb-Leisa wie die Schwaben dazu im Dialekt sagen sind für mich der Mercedes unter diesen Hülsenfrüchten. Nicht nur wegen dem sehr guten Geschmack sollte man bei den Alb-Leisa  zuschlagen, auch wirtschaftlich tut es dem Ländle gut zu dieser Sorte zu greifen!


Mehr zu diesen Linsen gibt es auf der Seite Alb-Leisa , hier ein kleiner Auszug davon:

Leisa - schwäbisch für Linsen - wurden auf der Schwäbischen Alb bis zur Mitte des 20. Jahrh. angebaut. Die niedrigen Erträge und der große Arbeitsaufwand bei Ernte und Reinigung waren Ursachen für das völlige Verschwinden dieser uralten Nahrungspflanze in ganz Deutschland. Seit 1985 bauen wir wieder Linsen an, was trotz moderner Technik noch viel Aufwand und Schwierigkeiten bereitet. Besonders die Reinigung ist nicht ganz einfach, da wir versuchen, eine saubere, möglichst steinfreie Qualität anzubieten. Unsere Kunden sind auch vom Geschmack der "Alb-Leisa" so begeistert, dass wir in den vergangen Jahren immer schnell ausverkauft gewesen sind. Deshalb gründeten Bio-Bauern von der Mittleren Alb die Öko-Erzeugergemeinschaft "Alb-Leisa", um über eine längere Spanne des Jahres hinweg Linsen liefern zu können.
Damit sind wir unserer Vorstellung ein wenig näher gekommen, dass diese alte Kulturpflanze wieder auf unseren Äckern wächst, und somit die geschwundene Anbauvielfalt bereichert.

Seit 1985 bauen wir eine kleine, grüne, französische Linsensorte an. Sie hat sich unter den Anbaubedingungen der Schwäbischen Alb gut bewährt und besitzt hervorragende Geschmacks- und Kocheigenschaften.
Die alten Sorten der 1940er und 50er Jahre „Späth´s Alblinse 1 und 2“ waren völlig verschwunden und wurden erst wieder 2006 in der Wawilow-Genbank in St. Petersburg entdeckt. Diese wenigen hundert Linsen werden zur Zeit vermehrt, und wir hoffen, sie in wenigen Jahren als besonderen Genuss anbieten zu können.
Um die alten Linsensorten kümmert sich der Förderverein zum Erhalt alter Kulturpflanzen auf der Schwäbischen Alb. Wer Mitglied werden will, kann weitere Informationen dazu bei der Geschäftsstelle der Öko-Erzeugergemeinschaft „Alb-Leisa“ erhalten
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