Erdäpfelschmarrn, die etwas andere Bratkartoffel aus Österreich, eine geniale Spezialität!
Das österreichische Pendant zu Bratkartoffeln ist der Erdäpfelschmarrn
Erdäpfelschmarrn ist ein beliebtes Gericht der österreichischen Küche und wird häufig als herzhafte Beilage serviert. Besonders zu verschiedenen Rindfleischgerichten findet man ihn oft auf der Speisekarte traditioneller Wirtshäuser. Mit seiner knusprigen Oberfläche und dem rustikalen Charakter passt er jedoch weit über klassische Fleischgerichte hinaus.
Diese Art von Schmarrn lässt sich ausgesprochen vielseitig kombinieren und benötigt nicht unbedingt Fleisch als Begleitung. Ob mit bunten Gemüsevariationen, zu einer frischen Salatplatte oder – wie in diesem Fall – als köstliche Ergänzung zu Spargel: Erdäpfelschmarrn überzeugt durch seinen einfachen, bodenständigen Geschmack und seine angenehme Knusprigkeit.
Durch das Zerdrücken oder grobe Reiben der gekochten Kartoffeln entsteht besonders viel Oberfläche. Dadurch können die Erdäpfel beim Anbraten herrlich knusprig werden, während sie innen weich und saftig bleiben. Gerade diese Kombination macht den Erdäpfelschmarrn zu einem echten Genuss – unkompliziert, traditionell und dennoch vielseitig einsetzbar.
Erdäpfelschmarrn ist ein willkommenes Gericht, oft als Beilage in der österreichischen Küche. Speziell zu verschiedenen Rindfleischgerichten steht er oft auf der Speisekarte.
Für den Erdäpfelschmarrn (ca. 4 Personen):
- 1,5 kg festkochende Kartoffeln, gekocht vom Vortag, geschält und gerieben
- 2 Gemüsezwiebeln in Würfel geschnitten
- Butterschmalz
- Salz
- Pfeffer aus der Mühle
- Schnittlauch oder Petersilie
Herstellung Erdäpfelschmarrn:
Zuerst die Kartoffeln (gekocht) grob zerdrücken oder reiben und bereitstellen. In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Kartoffelmasse einlegen. Gleichmäßig verteilen und bei mittlerer Hitze in Ruhe knusprig braten lassen, bis sich eine goldene Kruste bildet, immer mal wieder wenden, durchmischen und weiter ruhen lassen. Das dauert etwas länger wie bei Bratkartoffeln aber genau dieser Vorgang gibt mehr Röstaromen.
Erst dann die gewürfelten Zwiebeln hinzufügen und unterheben. Kurz weiterbraten, bis die Zwiebeln glasig und leicht goldgelb sind, aber nicht verbrennen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und nach Belieben mit Schnittlauch oder Petersilie verfeinern.


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