Mittwoch, 31. Juli 2013

Salat vom Schafskäse mit Beeren, Dicke Bohnen und Minze




























Dieser Salat
war heute eine Geschmacks-Explosion. Die optimal reifen Beeren machten den
Schafskäse fruchtig frisch,


die Dicken Bohnen passten super dazu, bei diesem
Wetter eine optimale Salat-Begleitung für einen herrlichen Sommer-Abend. Eine genaue Rezeptur habe ich nicht geschrieben, die Zusammenstellung ist ja nach Lust und Laune zu bewerkstelligen, der Salat erklärt sich sozusagen von selbst.




















































Zutaten:


Schafskäse
leicht zerbröselt


Beeren nach
Lust und Laune


Dicke
Bohnen, gekocht und geschält


Frische Minze
gehackt


Weißwein-Essig


Honig


Salz


Pfeffer aus
der Mühle


Roter
Zwiebel, geschält und fein geschnitten


Olivenöl




















Herstellung:


Aus
Weißwein-Essig, Olivenöl, roter Zwiebel, Salz, Honig und Pfeffer aus der Mühle
ein Dressing herstellen. Dann den Schafskäse, die Beeren, die Minze sowie die
Dicken Bohnen hinzufügen und 15 Minuten ziehen lassen.




Mit etwas geröstetem
Weißbrot servieren. 




























Montag, 29. Juli 2013

Marillenknödel nach Vincent Klink






















Zu den Knödeln braucht es durch den fabelhaften Teig absolut
keine Begleitung. Durch die Butter-Hefezopfschmelze bekommt der Marillenknödel
den letzten Schliff,


der Knödelteig besteht unter anderem aus Schichtkäse,
alles zusammen ist das ein Marillenknödel-Highlight erster Sahne! Es ist der
absolute Hammer!













Rezept für 4 Personen


Zubereitungszeit: 30 Minuten


Schwierigkeitsgrad: leicht


Einkaufsliste:


12 Aprikosen


1 Bio-Orange


12 Stück Würfelzucker


150 g Hefezopf vom Vortag


1 Vanilleschote


60 g Butter


65 g Puderzucker


1 EL Speisestärke


3 Eigelb


500 g Schichtkäse


2 EL Rum


1 Msp. abgeriebene Zitronenschale


1 Prise Salz


etwas Zucker


Zubereitung:




















Die Orange abwaschen und abtrocknen, die Zuckerwürfel über
die Orangenschale reiben. Die Aprikosen an einer Längsseite aufschneiden und
den Kern entfernen. Anstatt des Kernes in jede Aprikose einen vorbereiteten
Zuckerwürfel stecken.


Den Hefezopf zu Bröseln zerreiben. Die Vanille längs
aufschneiden und das Mark herausstreichen.


30 g Butter mit 40 g Puderzucker, der Speisestärke und den
Eigelben mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.


Den Schichtkäse gut ausdrücken. Den Rum mit 100 g
Hefezopfbröseln, der Zitronenschale, Vanillemark, Salz und dem Schichtkäse zur schaumig
gerührten Masse geben und alles miteinander gut durchkneten. Den fertigen Teig
ca. 20 Minuten ziehen lassen.


Die vorbereiteten Aprikosen jeweils mit etwas Teig umgeben
und zu Knödeln formen. Diese in gezuckertem Wasser ca. 10 Minuten pochieren. Herausnehmen
und abtropfen lassen.


In der Zwischenzeit restliche Brösel mit 25 g Puderzucker
mischen, in eine Pfanne geben und schwenken bis der Zucker karamellisiert und
die Brösel braun werden. Restliche Butter untermischen und schmelzen lassen.































































Die Knödel anrichten, die Butter-Brösel darüber gießen und
servieren.



Sonntag, 28. Juli 2013

Rumpsteak mit gebratenen Erdbeeren und Kartoffel-Stampf


























Dieses
Gericht war eine Premiere, gekocht habe ich es in Ligurien. Fleisch essen wir
nicht mehr viel und wenn dann muss die Qualität stimmen.


Artgerechte Aufzucht
ist Pflicht, meistens ist es ein Stück von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft
Schwäbisch Hall. Dieses Stück Fleisch kam natürlich aus Italien, genauer aus
der Toskana. Die gebratenen Erdbeeren haben sich wunderbar mit dem dunklen
Balsamico und dem Olivenöl verstanden. Eine Empfehlung meinerseits!










Zutaten für
ca. 4 Personen:


4 Rumpsteaks
a 200 Gramm


Rapsöl


Salz


Pfeffer aus
der Mühle











Für die
gebratenen Erdbeeren:


500 Gramm
Erdbeeren, geputzt und gewaschen


2 Zweige
Thymian


Spritzer
dunkler Balsamico


4 Esslöffel
Olivenöl


Salz


Pfeffer aus
der Mühle














Für den
Kartoffelstampf:


1 kg
Kartoffeln, geschält


Ca. 1/8
Liter Gemüsebrühe


1 Bund
Frühlingszwiebeln, geputzt gewaschen und grob in Stücke geschnitten


Olivenöl


Einige
Blätter frischen Basilikum, grob gehackt


Salz


Pfeffer aus
der Mühle


























































Herstellung


Kartoffel-Stampf:


Die
geschälten Kartoffeln in Salzwasser weich kochen lassen. In einer großen Pfanne
mit etwas Olivenöl die Stücke der Frühlingszwiebeln anschwitzen, dann die
Pfanne zur Seite stellen. Die weich gekochten Kartoffeln vom Kochwasser
abseihen und sehr gut ausdampfen lassen. Im Backofen bei ca. 80 Grad bei leicht
geöffneter Türe gut geeignet. Die ausgedampften Kartoffeln in ein größeres
Gefäß füllen, dann die heiße Gemüsebrühe, einen guten Schuss Olivenöl, die
vorher angeschwitzten Frühlingszwiebel-Stücke sowie den gehackten Basilikum
unterrühren. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.























Gebratene
Erdbeeren:


Die
Erdbeeren in grobe Stücke schneiden und in einer nicht zu heißen Pfanne mit
Olivenöl von allen Seiten anbraten lassen. Dann die Pfanne zur Seite stellen,
den Thymian, Balsamico hinzufügen und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle
würzen. Die Erdbeeren ziehen lassen und vor dem servieren nochmals erwärmen.








































































Das Fleisch
mit Salz und Pfeffer würzen und wie gewohnt braten. 






























Joghurt mit etwas frischen Obst war der Abschluss :-) 



Samstag, 27. Juli 2013

Impressionen von der heutigen Kochbuch-Signierung auf dem Stuttgarter Wochenmarkt





























Mein erstes Kochbuch, ich schreibe bescheiden Kochbücherl mit den Stuttgarter Märkten gibt es nun ja schon eine Weile. Dieses Büchlein wird für mich mein Leben lang etwas Besonderes bleiben, da es für mich eine spezielle, ganz persönliche Bedeutung hat. 




In der Zwischenzeit entstand ein weiteres Kochbuch, mit einzelnen Spezialisten ihres Faches. Grafikerin, Fotograf, meine Wenigkeit, insgesamt waren 8 Personen für das zweite Kochbuch tätig. Das war der große Unterschied zum ersten Kochbuch. Zu zweit haben wir für das Wochenmarkt-Koch-Buch in ganz kurzer Zeit über 80 Rezepturen bereitgestellt, samt Fotos welche ich alle selbst geknipst habe. Fotos geschossen mit einer meiner ersten Kamera, auch da hat sich sehr viel verändert. Mittlerweile ist die zweite Spiegelreflex-Kamera im Einsatz. Selbstverständlich macht es unheimlich Spaß professionell in einem Team mitzuwirken. Aber erst nach dieser Team-Arbeit wusste ich was wir zu zweit im ersten Kochbuch geleistet haben. Sicher, die Grafik, die Fotos, die Aufmachung sowie Gestaltung des zweiten Kochbuches ist eine ganz andere. Aber: Meine Arbeit von den ersten 3 Jahren Kochblog, welche ich in ein Koch-Buch übertragen konnte ist für mich etwas einmaliges gewesen, deswegen Besonders. Heute war ich auf dem Stuttgarter Wochenmarkt und signierte zwei Stunden das erste Bücherl. Es war einfach nur schön, viele Blog-Besucher sowie Facebook-Freunde waren auch bei mir zu Besuch, an dieser Stelle ein ganz großes DANKE.





Anmerkung zu meinem zweiten Kochbuch: Dieses Buch kann man leider nicht im öffentlichen Handel erwerben, es ist für eine größere Firma und ihren Kunden entstanden. 









































































































































































































































































































































































Donnerstag, 25. Juli 2013

Melonen-Eis mit Buttermilch und Holunderblüten-Sirup




























Mit diesem
Eis habe ich ein bisschen gebastelt bis es mir gepasst hat, zum Schluss wusste
ich keine ganz genaue Rezeptur mehr.


Bestätigen kann ich aber dass das
Endergebnis sehr lecker war. Die Zutaten, klar, die weiß ich noch genau, mit
der Mengenangabe kann ich nur mit einem zirka aufwarten.

















































Also, in
etwa:


Fruchtfleisch
von einer kleinen, halben Cantaloupe-Melone


200 ml
Buttermilch


200 ml Sahne


Großer
Schuss vom Holunderblüten-Sirup


Honig ( ca. 2 Esslöffel hatte ich )





Herstellung:




Alle Zutaten
miteinander vermengen und in der Eismaschine zum Eis rühren. 
































Mittwoch, 24. Juli 2013

Bohnensalat mit Kartoffeln, Melone und Schafskäse


























Eine
ausgezeichnete Mischung für heiße Tage, Bohne und Melone geht gut zusammen,
diese Salat-Kombination erfreute uns bei maximalen Temperaturen in Stuttgart.


Bei mir war es eine Cantaloupe-Melone, da geht aber selbstverständlich auch
eine andere Melone.













Zutaten für
ca. 4 Personen:


400 Gramm
grüne Bohnen, gewaschen und geputzt


4 große Salat-Kartoffeln


1 größere
rote Zwiebel, geschält und in kleine Würfel geschnitten


1 kleine Cantaloupe-Melone


200 Gramm
Schafskäse, etwas zerbröselt, ich hatte einen in Kräuter eingelegten


Frischer Zitronen-Thymian


Essig


Olivenöl


Etwas Honig


Salz


Pfeffer aus
der Mühle



































































Herstellung:


Die Kartoffeln
mit der Schale weich kochen, anschließend auskühlen lassen. Die Bohnen in
Salzwasser bissfest kochen, abseihen, dann in reichlich Eiswasser  auskühlen lassen. Die Melone halbieren, vom
Kerngehäuse entfernen und Kugeln ausstechen. Den entstandenen Melonensaft
auffangen und für die Herstellung des Dressings aufbewahren.  Die ausgekühlten Kartoffeln schälen und in
Würfeln schneiden. Die Bohnen abseihen und gut abtropfen lassen. Aus Essig,
Melonensaft, Zitronen-Thymian, Olivenöl, etwas Honig, Salz und Pfeffer aus der
Mühle ein rezentes Dressing herstellen.


Die Bohnen,
Kartoffel-Würfel, Zwiebel-Würfel sowie die Melonen-Kugeln in ein größeres Gefäß
füllen, anschließend das Dressing zugießen und vermengen.


Ca. 15
Minuten ziehen lassen, dann den fertigen Salat anrichten. Obenauf mit dem
zerbröselten Schafskäse bestreuen.


























































































Montag, 22. Juli 2013

Heidelbeeren-Joghurt-Eis











Ein Heidelbeeren-Joghurt-Eis machte ich bei dieser Affen-Hitze. Mit drei Zutaten ein erfrischendes Eis gezaubert, klar die Eismaschine ist bei solch einer Zusammenstellung von ganz großem Vorteil. 







Zutaten waren 200 Gramm frische Heidelbeeren, Honig nach Geschmack und 400 Gramm Sahne-Joghurt, da geht aber auch ganz normaler Joghurt. Die Heidelbeeren mit dem Stabmixer etwas mixen dann den Joghurt unterrühren, mit etwas Honig süßen, fertig. Die Masse nun in die Eismaschine geben und zum Eis rühren lassen. Mehr braucht es wirklich nicht! :-) 































































Sonntag, 21. Juli 2013

Pasta-Salat mit Erdbeeren, Parmesan, langem Pfeffer, Basilikum und Minze


























Dieser Salat
entstand frei Schnauze weil ich wissen wollte wie der lange Pfeffer mit den
anderen gewählten Zutaten funktioniert.


Er passte hervorragend, natürlich kann
man dazu auch ganz normalen schwarzen Pfeffer verwenden. Aber ganz ehrlich, der
lange Pfeffer hat was und bekommt von mir eine klare Empfehlung.










Zutaten für
ca. 4 Personen:


200 Gramm
Pasta nach Lust und Laune


1 Schale
Erdbeeren, gewaschen, geputzt und in grobe Stücke geschnitten


1 rote
Zwiebel, geschält und in kleine Würfel geschnitten


1
Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt


100 Gramm
geriebener Parmesan


1/2 Bund Basilikum
grob gehackt


1/2 Bund
Minze, grob gehackt


Einige
Walnüsse grob gehackt


Dunkler
Balsamico, hatte ich von HIER 


Olivenöl


Salz


Reichlich langer
Pfeffer, meiner kam von HIER




























Bester Balsamico, er harmonisierte wunderbar

































Langer Pfeffer,  es passte so richtig gut





















Herstellung:


Aus den
Erdbeeren-Stücken, Zwiebel-Würfeln, Knoblauch, Basilikum, Minze, grob gehackten
Walnüssen, Olivenöl, Balsamico, Salz sowie dem langen Pfeffer ein Dressing
herstellen.

















































Parallel dazu die Pasta kochen, kurz mit kaltem Wasser
abschrecken, die Pasta sollte aber zum Schluss hin noch lauwarm sein. Dann die
lauwarme Pasta mit dem vorher hergestellten Dressing vermischen obenauf mit
reichlich geriebenen Parmesan bestreuen und servieren. Dazu passt ein
geröstetes Weißbrot.



































Samstag, 20. Juli 2013

Pasta mit Pesto Genovese





























Dieses
Gericht habe ich in Ligurien gekocht.


Eine ligurische Spezialität, mit
ligurischen Lebensmitteln hergestellt, sogar das gute Olivenöl stammte aus
einer kleinen, dort ansässigen Ölmühle. Ein Tomaten-Salat rundete unsere
Mahlzeit ab. Es war wirklich fantastisch!
















Zutaten für
ca. 4 Personen


1 Bund
frischer Basilikum, fein gehackt


1-2
Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt


25 Gramm
Pinienkerne, in einer Pfanne geröstet


25 Gramm
Parmesan gerieben


25 Gramm
Pecorino gerieben


50 ml bestes
Olivenöl


Salz


Pfeffer aus
der Mühle


250 Gramm
Pasta nach Lust und Laune



































































Herstellung:


Die
Pinienkerne in einem Mörser oder sonstigem Gefäß grob stoßen. Dann den
gehackten Knoblauch, gestoßene Pinienkerne, Basilikum sowie die beiden
geriebenen Käsesorten in ein passendes Gefäß geben. Nun das Olivenöl langsam in
die Pesto-Masse einfließen lassen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Das
fertige Pesto am besten 1-2 Stunden durchziehen lassen.


Pasta wie
gewohnt kochen und mit dem Pesto vermischen.











































































Donnerstag, 18. Juli 2013

Mozzarella an Honig-Melonen-Salsa mit warmen Walnuss-Brot




















Leichte
Ernährung an diesen warmen Tagen kommt richtig gut, dieses Gericht habe ich
schon vor einigen Tagen zubereitet.


Es hat ausgezeichnet geschmeckt, der Weg
für den Blog-Eintrag war somit gesichert!  :-)






















Zutaten für
ca. 4 Personen:


1
Honig-Melone, geschält vom Kerngehäuse befreit und in Würfel geschnitten, den
Saft auffangen und mitverwenden


Ca 15
Blätter Basilikum grob gehackt


Ca. 15
Blätter Minze grob gehackt


1 rote
Zwiebel, geschält und in kleine Würfel geschnitten


Etwas
abgeriebene Limettenschale von der unbehandelten Limette


Saft von
einer Limette


Etwas Honig


Salz


Lang-Pfeffer,
grob gemahlen frisch aus der Mühle, da geht natürlich auch anderer schwarzer Pfeffer


Olivenöl
nach Geschmack














600 Gramm
Mozzarella in Scheiben geschnitten


Einige
Blätter Blattsalate


8 Scheiben
vom Walnussbrot getoastet























Herstellung:


Die Würfel
von der Honig-Melone, samt aufgefangenen Saft, in ein größeres Gefäß geben.
Dann Basilikum, Minze, rote Zwiebel, abgeriebene Limettenschale, Limettensaft
und einen Schuss Olivenöl hinzufügen. Mit Honig, Salz und dem langen Pfeffer
abschmecken. Ca. 10 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.











































Die Scheiben
vom Mozzarella, unter einigen Salatblättern, auf die Teller anrichten, darauf die
Melonen-Salsa verteilen und mit getoastetem Walnussbrot servieren. 



































Dienstag, 16. Juli 2013

Caprese mit geröstetem Weißbrot


























Ein
italienisches National-Gericht aus Italien bereitete ich uns in Ligurien zu.
Für mich passt dazu die Ochsenherz-Tomate am optimalsten. Über den Büffel-Mozzarella
gab es ja in letzter Zeit so einige Diskussion, vor allem mit Umgang mit den
Tieren.


Deswegen rate ich zu genauem Hinschauen bei den Produzenten. Wer keinen
Büffel-Mozzarella verwenden möchte nimmt den ganz normalen von der Kuh.




Uns diente
dieser Salat als Mittags- Snack, üblicherweise wird diese delikate Idee aus
Italien als Vorspeise gegessen.
































































Zutaten für
ca. 4 Personen:


2-3  Ochsenherzen-Tomaten, gewaschen


400 Gramm
Büffel-Mozzarella oder Mozzarella von der Kuh


Bestes
Olivenöl


Frische
Basilikum-Blätter


Salz


Pfeffer aus
der Mühle


8 Scheiben
Weißbrot getoastet























Herstellung:


Die Tomaten
in Scheiben schneiden, den Büffel-Mozzarella in Scheiben schneiden. Fächerig,
abwechselnd nun die Tomaten-Scheiben und die Mozzarella-Scheiben auf dem Teller
anrichten. Obenauf die Basilikum-Blätter legen und reichlich mit Olivenöl
beträufeln. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.

































Mit dem
vorher getoasteten, noch warmen Weißbrot servieren. 





















Samstag, 13. Juli 2013

Schwaben-Pfännle mit Kartoffelsalat

























Als ich vor
vielen Jahren als Österreicher in das Schwabenland kam lernte ich, dass den
Schwaben die Sauce sehr viel bedeutet. Mit viel meint der Schwabe zwar die
Menge, aber sicher soll diese Sauce auch viel Qualität besitzen. Die Sauce darf
in Baden-Württemberg zu fast keinem Gericht fehlen. 


Auch die Spätzle lernte ich erst kennen als es
mich in das Schwabenland zog. Eine Art 
von Spätzle kannte ich aus Österreich nur in Form von Knöpfle. Sicher
kein Vergleich, denn so wie die Baden-Württemberger ihre Spätzle zubereiten mag
ich es am liebsten. Egal ob von Hand geschabt oder durch die Spätzlepresse
gedrückt. Selbst hergestellt schmecken beide Varianten super.




Das
Schwabenpfännle ist in ganz Baden-Württemberg auf vielen Speisekarten zu
finden. Manchmal auch in exotischer Begleitung, ich las  schon gebratene Ananas als Beilage auf einer
Karte. Das passt dann nicht wirklich zum Schwabenpfännle. Die Zutaten sollten
schon vom Ländle sein, da gibt es sehr viel Auswahl für eine kreative
Zubereitung. Unsere heimischen Erzeuger bieten hierfür viele viele Lebensmittel
in bester Qualität!





Mein
Schwabenpfännle setzt sich zusammen aus Schweinefilet, Champignonrahm-Sauce,
Käsespätzle, Maultaschen abgeschmelzt und zwei Scheiben vom gerauchten
Schweinebauch in der Pfanne gebraten. Wenn man alles frisch macht ist das sehr viel Arbeit, aber ich kann es wirklich empfehlen. 





 Die Zutaten sind jeweils für 4 Personen gedacht








Für das Schweinefilet:


500 - 600
Gramm Schweinefilet am Stück


Salz


Pfeffer aus
der Mühle











Herstellung:


Das Schweinefilet
von Sehnen befreien, mit Salz und Pfeffer würzen. In einer heißen Pfanne mit
Rapsöl von beiden Seiten kross anbraten. Anschließend auf ein Backblech legen
und im Ofen bei ca. 170 Grad fertig zubereiten.









































































































Champignon-Sauce


Zutaten:


6 frische
Champignon in Scheiben geschnitten


1 kleinere Zwiebel
geschält und klein gewürfelt


1/2 Bund Blattpetersilie
gehackt


1/8 Liter frische
Sahne


Etwas Stärkemehl
zur Bindun


Butterschmalz


Salz


Pfeffer aus
der Mühle


1/4 - 1/2  Liter Braune
Sauce, zur Herstellung geht es HIER entlang

















Herstellung:


Die
Zwiebelwürfel mit den Champignonscheiben in heißem Butterschmalz ca. 3 Minuten
anschwitzen. Dann die gehackte Petersilie hinzufügen. Anschließend mit Sahne
und der Sauce Demi-Glace aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas
Speisestärke abbinden.
































































































Für die Käse-Spätzle


500 Gramm
Mehl


5 größere
Eier


Etwas Wasser


Salz nach
Geschmack

















Herstellung:


Von obigen
Zutaten einen glatten, nicht zu dünnen Teig herstellen und ca. 30 Minuten ruhen
lassen. Anschließend mit dem Spätzle-Brett und einer Palette dünne Spätzle in
leicht kochendes Salzwasser schaben. Sobald die Spätzle oberhalb des Wassers
schwimmen mit einem Sieb herausnehmen, kurz im kalten Wasser schwenken und
trocknen lassen.








































Er stellte sich gar nicht so schlecht an beim schaben der Spätzle :-)





















Weitere
Zutaten:





150 Gramm
Allgäuer Emmentaler gerieben


100 Gramm
Allgäuer Bergkäse gerieben


1 große
Zwiebel, geschält, in kleine Würfel geschnitten und in Butterschmalz
abgeschmelzt


1/4 lt.
frische Sahne


Pfeffer aus
der Mühle


Salz


Etwas Butter





Maultaschen
abgeschmelzt


Zutaten:


4
Maultaschen, zum Rezept geht es HIER entlang


Butterschmalz


Zwiebel
geschält und gewürfelt





Herstellung:


Die
Zwiebelwürfel in Butterschmalz glasig anschwitzen, darin die Maultasche bis zum
Anrichten erhitzen.





8 Scheiben
gerauchten Bauchspeck in einer Pfanne ohne Fett gebraten ergänzten das
Schwabenpfännle.


















































































Für den
Kartoffelsalat:


Eine genaue
Rezeptur ist für einen Kartoffelsalat nicht möglich weil die Mengenangaben je
nach Beschaffenheit der einzelnen Kartoffelsorten unterschiedlich sind. Manche
brauchen mehr Flüssigkeit, manchen mehr Öl usw.


Zutaten:


1 kg
Bamberger Hörnchen oder andere bevorzugte festkochende Kartoffelsorte


Salz


Essig


Etwas Senf


Schalotten,
geschält und in kleine Würfel geschnitten


Hochwertiges
Sonnenblumenöl


Rinderbrühe
zu 1/3 eingekocht


Pfeffer aus
der Mühle


Schnittlauch,
in dünne Röllchen geschnitten












































































































































Herstellung:















































































































































































Die
Kartoffeln mit der Schale weich kochen, anschließend vom Wasser abgießen und
ausdampfen lassen. Die gekochten Kartoffeln noch gut warm schälen und in dünne
Scheiben schneiden. Die Rinderbrühe mindestens zu 1/3 einkochen. Dann die
Schalottenwürfel hinzufügen, reichlich vom Sonnenblumenöl zugießen, Essig,
etwas Senf hinzufügen und nicht zu viel Rinderkraftbrühe zugießen. Mit Pfeffer
würzen, dann den Salat einige Zeit (am besten 1 – 2 Stunden) ziehen lassen. Bei
Bedarf nun noch Rinderkraftbrühe, Öl, Essig  nachgießen, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle
fertig abschmecken. Mit den Schnittlauchröllchen obenauf den Kartoffelsalat
anrichten.