Donnerstag, 31. Mai 2012

Roastbeef-Röllchen mit leckerem Allerlei gefüllt





















Diese gefüllten Roastbeef-Röllchen hatte ich schon vor einiger Zeit gemacht, jetzt möchte ich diese auf meinem Blog "stuttgartcooking" vorstellen. Das Roastbeef stammte vom Boef Hohenlohe von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, auch BESH genannt.

Auch in der Markthalle in Stuttgart befindet sich ein Verkaufsstand dieser wirklich vorbildlichen Erzeugergemeinschaft. Für die Füllung der Röllchen suchte ich auf dem Wochenmarkt in Ludwigsburg, mit frischen Kräutern abgerundet war dass eine frische Abendmahlzeit. Wer sich nicht an ein Roastbeef heran traut kann es auch beim Metzger ordern. Gute Metzgereien bieten das Roastbeef fertig gebraten und dünn geschnitten an. Die Füllung dazu ist dann echt ein Klacks.



















Gefüllte Roastbeef-Röllchen

Zutaten:

Roastbeef, in dünne Scheiben geschnitten

Frischkäse natur

Grüne Spargelspitzen gekocht

Frische Champignon, geputzt und in kleine Würfel geschnitten

Radieschen, gewaschen und in kleine Würfel geschnitten

Frühlingszwiebel, geputzt, gewaschen und in kleine Würfel geschnitten

Senf

Wenige Spritzer vom Saft einer Zitrone

Etwas Honig

Schnittlauch, Blattpetersilie und etwas Kerbel gehackt

Blattsalat

Salz

Pfeffer aus der Mühle





Herstellung:

Alle oben genannten Zutaten außer den Roastbeefscheiben, den Spargelspitzen und dem Blattsalat vermengen und mit den Gewürzen rezent abschmecken. Anschließend diese Mischung ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Dann auf die einzelnen Roastbeefscheiben etwas Blattsalat legen etwas von der Füllung aufstreichen, jeweils eine Spargelspitze darauf legen und  aufrollen.



















Dienstag, 29. Mai 2012

Wrap mit Geflügel und sonstigem Allerlei



















Zum Brunch wurde geladen, Wraps waren auch dabei. Die Zutaten kaufte ich fast allesamt auf dem Wochenmarkt in  Ludwigsburg.

Der Mai ist da, das Angebot unserer einheimischen Erzeuger auf den Wochenmärkten wird bunter, vielfältiger, für mich ein absolutes Highlight. Unsere Küche ist für mich ein ganz besonderer Ort. Regelmäßig erinnere ich mich dort an Vergangenes und an Neues was ich probieren möchte. Nicht immer geht es dabei um das zubereiten von Speisen.


Beim Zubereiten der Wraps habe ich über mein Alter nachgedacht. Woher der Gedanke kam, keine Ahnung, wahrscheinlich weil ich demnächst ein Jahr älter werde. Nicht mehr zu den jüngsten zu gehören stimmt mich nicht traurig, ich gehöre nicht zu der Kategorie Mensch die mit dem Alter hadern. Ganz im Gegenteil, mein Leben genieße und spüre ich intensiver als jemals zuvor. Überraschender Weise mit einer ganz langsamen Geschwindigkeit. Ganz im Gegenteil zu meinen früheren Jahren wo ich dachte ein Rennmotor muss mein Lebenstempo bestimmen. Fest im Berufsleben verankert gehöre ich auch dort schon der älteren Generation an. Wenn ich mir unsere jüngere, nachkommende Generation genauer anschaue dann kann ich schreiben dass es mir überhaupt nicht Angst und Bange ist. Im Gegenteil, was da heranwächst finde ich klasse. Angst macht mir, wenn meine Generation von unfähigen, lustlosen, nicht motivierten Nachwuchs erzählt. Weil es nicht stimmt, ich erlebe unseren Nachwuchs zum größten Teil als hoch motiviert der soziales miteinander leben kann und anpackt. Diese kritisierende ältere Generation hört bei den jungen Erwachsenen nicht auf, vor allem die Männer dieser haben noch immer ein Problem mit Frauen im Beruf. Das ist sehr schade, denn Frauen haben sich schon längst im Berufsleben mehr als  bewiesen. Frauen sind in allen Belangen eine Bereicherung der Arbeitswelt! Für mich persönlich gibt es leider noch immer viel zu wenige Frauen in Führungspositionen.  Ein Urteil darüber kann ich mir erlauben, in meinem beruflichen Werdegang hatte und habe ich schon immer mit Frauen zu tun. Wir, die älteren  sollten unsere junge Generation in ihrem Berufsleben unterstützen, Fehler zugestehen, Sicherheit geben und ihre Kreativität nicht bremsen sondern fördern! Auch wir ältere können von jungen Menschen lernen, das ist so! Auch wir ältere Männer können von Frauen lernen, das ist auch so!  :-) 











Zutaten


Für den Wrapteig:


Mehl


Wasser ( warm ) 


Olivenöl


Rapsöl


Salz





Herstellung:


Aus Mehl, Wasser , Olivenöl und Salz einen festeren Teig kneten. 


Anschließend den Teig in Folie schlagen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Dann den Teig in einzelne Stücke teilen und mit dem Nudelholz ganz dünn ausrollen. In einer heißen Pfanne mit Rapsöl die ausgerollten Teigplatten von beiden Seiten ganz kurz braten. 








Füllung:


Salatblätter der Saison


Quark


Frischer Knoblauch, geschält und gehackt


Salatgurken, gewaschen und in feine Streifen geschnitten


Olivenöl


Geflügelbrust, mit Salz und Pfeffer gewürzt, in dünne Streifen geschnitten und in Rapsöl gebraten ( warm stellen ) 


Zwiebel, geschält und in dünne Streifen geschnitten


Milder Peperoni, in kleine Würfel geschnitten


Schnittlauch, in kleine Röllchen geschnitten


Salz





Herstellung:


 Quark mit Knoblauch, Schnittlauch, Olivenöl, Peperoni und Salatgurkenstreifen vermengen und mit Salz würzen. Die fertige Creme ca. 10 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Dann die vorher hergestellten, heißen  Wraps damit bestreichen. Zum Schluss  mit den Salatblättern, den  gebratenen Geflügelbruststücken und Zwiebelstreifen belegen. 


Den fertigen Wrap einrollen und genießen :-)




Montag, 28. Mai 2012

Erdbeeren-Joghurt-Eis frisch aus der Eismaschine















Erdbeereis gab es gestern noch zur Erfrischung, völlig unkompliziert und mit wenigen Zutaten kam dieses Eis auf den Tisch.

Erdbeeren, Joghurt, Vanille-Mark, Prise Salz und etwas Zucker das war es auch schon. Vom Holunderblüten trifft Kaiserschmarrn hatte ich noch etwas Erdbeeren-Ragout übrig, es hat gut dazu gepasst.


























Zutaten:


200 Gramm Erdbeeren püriert


300 Gramm Joghurt ( 10% )


Vanille-Mark aus einer Vanilleschote


Prise Salz


Zucker nach Geschmack





















Herstellung:


Alle Zutaten zusammen in einer Schüssel gut vermischen und anschließend in der Eismaschine zum Erdbeeren-Joghurt-Eis herstellen. 






















Sonntag, 27. Mai 2012

Kokos-Milchreis mir Erdbeeren-Minze-Sauce
















Die Erdbeerzeit
ist ein Traum . Mit dieser wunderbaren Frucht kann man unendlich viel
kombinieren, schon vor einiger Zeit machte ich diesen Milchreis, jetzt möchte
ich die süße Versuchung vorstellen. Diesmal verwendete ich keinen herkömmlichen
Milchreis sondern einen Klebereis. Der Klebereis benötigt eine wesentlich
kürzere Kochzeit und ist auch in der Handhabung beim Kochvorgang sehr
unkompliziert. Am besten ist es diese Reissorte über Nacht in Wasser
einzulegen. Klebereis bekommt man in gut sortierten Einkaufsläden oder in
Asia-Shop. Die Erdbeeren-Sauce bekam als Frische etwas Minze sowie ganz wenig
Ingwer ab.





Zutaten für
den Kokos-Milchreis:


Zutaten:


300 ml
Kokosmilch


200 ml Sahne


Brauner
Zucker nach Geschmack


40 Gramm
Butterflocken


120 Gramm
Kleberreis


Vanillemark
aus 2 Vanilleschoten


Prise Salz





Herstellung:


Den
Klebereis über Nacht in reichlich kaltem Wasser einrühren. Am nächsten Tag den
Reis in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Sahne mit der Kokosmilch und
dem braunen Zucker aufkochen und den Klebereis darin ca. 15 Minuten, bei ganz
kleiner Flamme, weich kochen lassen. Bei Bedarf noch Kokosmilch oder Sahne
zugießen. Zum Schluss eine Prise Salz, Vanillemark und die Butterflocken
einmontieren. Den fertigen Milchreis noch einige Minuten ruhen lassen.





Für die
Erdbeeren-Minze-Sauce:


Frische
Erdbeeren, geputzt und gewaschen


Puderzucker


Zitronensaft


Frische
Minze-Blätter


Frischer
Ingwer, geschält und ganz fein gehackt ( ganz wenig verwenden )





Die
Erdbeeren mit etwas Zitronensaft, wenig gehackten Ingwer und Puderzucker vermengen und 20 Minuten
durchziehen lassen. Dann alles zusammen mit dem Pürierstab aufmixen. Zum
Schluss gehackte Minze unterrühren.


















Samstag, 26. Mai 2012

Stuttgarter Weißwurst-Salat






















Diese
Salat-Kreation widme ich einem Jung-Unternehmer in Stuttgart. Metzgermeister, StefanBless, dem Junior-Chef der Metzgerei Bless in Stuttgart Möhringen. Er ist der
Erfinder der „Stuggis“, für die er den Innovationspreis bekommen hat, die
„Stuggis“ sind patentiert und geschützt.

Wegen eines Patentes lege ich mich
nicht ins Zeug, das Produkt muss mir zusagen. Über die Stuggis war ich schon
vor längerer Zeit Feuer und Flamme. Weil es eine besondere Wurst ist, weil
diese Stuggis eine besondere Herstellung haben und ganz wichtig bei mir, weil
diese Stuggis ganz besonders gut schmecken und hier in Stuttgart hergestellt
werden. Über Stefan und seine Stuggis habe ich auch schon HIER berichtet. Heute
wollte ich etwas Besonderes machen, nämlich diesen Stuttgarter Weißwurst-Salat.
Dieser Salat ist das ganze Jahr über salonfähig, ein Vierjahreszeiten-Salat
sozusagen, weil er mit vielem was unsere Erzeuger Saisonal zu bieten haben
kombinierbar ist. Heute bot sich vielerlei auf dem Stuttgarter Wochenmarkt an,
zu vieles wollte ich aber nicht im Salat haben. Einige wenige Zutaten, diese
aber von höchster Qualität, so gut wie alles kam von unseren Erzeugern. Mehr regional
ist fast nicht zu machen behaupte ich mal. Der Senf ist bei mir heute nicht im
Dressing sondern in den Stuggis. Nicht irgendein Senf sondern ein Senf von
einer Senfmanufaktur aus Baden-Württemberg, die feine Senfkreation wurde extra
für die Stuggis kreiert. Lauwarm habe ich diesen Salat serviert, mit
Bratkartoffeln welche ich erst kurz vor dem Anrichten gebraten habe. Das ist
wichtig, die Bratkartoffeln sollen kross sein und nicht im Dressing schwimmen,
überhaupt sollte das Dressing erst kurz vor dem Anrichten mit den anderen
Zutaten in Berührung kommen. Die Bratkartoffeln kann man auch durchaus separat
servieren. Der Stuttgarter Weißwurst-Salat ist ein Traum, nicht weil ich ihn
gemacht habe sondern weil er die Zutat „Stuggis“ beinhaltet.





Zutaten:


Stuggis


Gekochte Kartoffeln
vom Vortag


Ackersalat


Radieschen
in Scheiben


Frühlingszwiebel,
geputzt und in Scheiben geschnitten


Weißbier-Käse
in Streifen geschnitten (da geht auch ein guter Allgäuer Emmentaler)


Schnittlauch
in Röllchen geschnitten


Essig


Hochwertiges
Rapsöl


Salz


Zucker


Pfeffer aus
der Mühle


































Herstellung:


Die Stuggis
in einer heißen Pfanne von allen Seiten braten, dann vom Feuer nehmen und bis
Lauwarm sind abkühlen lassen. Aus den Frühlingszwiebeln, Essig, Rapsöl, Salz,
Zucker und Pfeffer aus der Mühle ein rezentes Dressing herstellen. Parallel
dazu die am Vortag gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden, in heißem Rapsöl
kross braten, zum Schluss noch einige Schalottenwürfel mitbraten. Salzen und
pfeffern.


In einer
größeren Schüssel den Ackersalat mit den Käsestreifen, Radieschen-Scheiben und
dem hergestellten Dressing vermischen. Auf Tellern Anrichten, die noch Lauwarmen
Stuggis, sowie die Bratkartoffeln hinzufügen und mit viel Schnittlauch
bestreuen.
























---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------














Auch vor kurzem gemacht, einen Salat kombiniert mit der Fenchel-Salami von Stefan Bless, ich werde demnächst darüber berichten. 
























Salat mit Fenchel-Salami, Rhabarber, Spargel, Walnüssen, Rucola, Basilikum und gehobelten Parmesan











Freitag, 25. Mai 2012

Biskuit-Roulade mit einer Erdbeer-Füllung













Biskuit-Roulade mit einer Erdbeer-Füllung


Diese Roulade empfehle ich gerne weiter, eine ganz einfache
Sache, ein Genuss kann ich schreiben.

Die Rezeptur für die Roulade stammt von
Johann Lafer das Innenleben, also die Erdbeer-Creme habe ich mir selbst ausgedacht.























4 Eier


75 g Puderzucker


1 Prise Salz


80 g Mehl


    30 g Speisestärke


Backofen auf 200 Grad
vorheizen. Die Eier mit dem Puderzucker und dem Salz circa fünf Minuten lang
mit dem Handrührgerät dickschaumig aufschlagen. Das Mehl mit der Stärke
mischen, über den geschlagenen Eierschaum sieben und behutsam mit einem Spatel
unterheben.



Die Biskuitmasse circa einen Zentimeter dick auf ein mit Backpapier belegtes
Backblech streichen und im Ofen etwa zehn Minuten backen. Denn Biskuit
herausnehmen und sofort auf ein mit Puderzucker bestäubtes Tuch stürzen, sodass
das Backpapier oben ist.



Das Papiervorsichtig abziehen und den Biskuit noch warm einrollen und bis zum
lauwarmen abkühlen eingerollt lassen.



















Für die Füllung:


 Frische Erdbeeren


Zucker nach Geschmack


Einige Spritzer Zitronensaft


50% Mascarpone


50% Geschlagene Sahne


Vanillemark





Herstellung:


Die Erdbeeren waschen, putzen
und mit einem Messer klein hacken. Zusammen mit dem aufgefangenen Saft mit
Zitronensaft und Zucker marinieren und mindestens 20 Minuten ziehen lassen. Den
Mascarpone  und die geschlagene Sahne mit
dem Vanillemark verrühren und dann die gut durchgezogenen Erdbeerstücke
unterheben. Am Anfang nicht den gesamten Erdbeersaft von den marinierten
Erdbeerstücken nehmen, es könnte sein die Creme wird sonst zu flüssig. 


















Mittwoch, 23. Mai 2012

Kalbspfeffer wie er im Mittelalter 1375 gekocht wurde



















Ein Rezept aus dem Mittelalter, 1375 verfasst aus „ Le Viandier“ einer mittelalterlichen Rezeptsammlung. 


Geschmacksexplosion pur! Diese Art einer Zubereitung für einen Kalbspfeffer hat mich umgehauen.

Beim lesen des Rezeptes konnte ich mir schon sehr gut vorstellen das es was Gutes wird, aber das es so ein Geschmackserlebnis wird hätte ich nie und nimmer gedacht.


Auf diesen Kalbspfeffer brachte mich ein Buch von Wolfram Siebeck, darin steht das Rezept vom Kochbuch „Kochkünste aus sieben Jahrhunderten“ von Anne Willan. 


Extra viel Zeit nahm ich mir für das Zubereiten vor, einen ganzen Vormittag widmete ich diesem Rezept. Normalerweise komme ich beim Zubereiten eines Gerichtes immer auf die eine oder andere Idee das Rezept zu verändern, Neues auszuprobieren. Bei diesem Kalbspfeffer kam mir nicht einmal der Gedanke irgendetwas zu verändern, im Gegenteil, genau so wie es im Buch beschrieben ist kochte ich in voller Zufriedenheit. Was immer es auch war, ich hatte den Eindruck diesmal die Lebensmittel besonders behandelt zu haben, ich war sozusagen eins mit den Zutaten und mit dem was ich daraus machte. Die Lebensmittel die ich zum Kochen verwende behandle ich  immer besonders sorgfältig, ich spreche auch meistens  mit ihnen aber diesmal war es einfach ein gewisses darüber hinaus :-) 


Für den ersten Schritt des Kalbspfeffers musste ich den Holzkohlegrill beheizen. Dieser steht natürlich im Garten, um 9 Uhr Morgens heizte ich ein. Die Kalbsschulter teilte ich in größere Stücke und so legte ich diese auf das Holzkohlefeuer.



















 Nun wurde das Fleisch von allen Seiten angebraten, damit hatte ich schon das erste Highlight im Kalbspfeffer nämlich einen dezenten Holzkohle-Geschmack. Anschließend schnitt ich das angebratene Kalbfleisch in Würfel.






















 Nach einer Bratzeit von einer Stunde war der  Kalbspfeffer weich und kam aus dem Rohr. 


Zum Eindicken des Kalbspfeffers empfiehlt das Buch geröstete Weißbrotkrumen oder Erbsenpüree, ich entschied mich für das Weißbrot. 




























Das Kalbfleisch empfehle ich von der BESH, in der Markthalle in Stuttgart gibt es auch einen Stand der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft aus Schwäbisch Hall. 


Das Gemüse kaufte ich allesamt auf dem Wochenmarkt in Stuttgart Zuffenhausen. Bissfest der Reihe nach in Salzwasser gekocht, in etwas besten Olivenöl von der  Ditzinger Oelmuehle geschwenkt, mit Salz und Pfeffer gewürzt begleitete den Kalbspfeffer. Dazu gab es noch spezielle Bandnudeln, mehr zu den Nudeln in einem der folgenden Einträge.  








Kalbspfeffer Rezept aus dem Mittelalter


Zutaten:


1 kg Kalbsschulter


4 Mittelgroße Zwiebeln, geschält und in kleine Würfel geschnitten


2 El Öl oder Schmalz


20 Gramm frischen Ingwer, geschält und fein gehackt


1 Tl Nelkenpulver


1 Tl Zimtpulver


Einige Kardamomkörner


1 Prise Safran


2-3 El Verjus


2-3 El Essig


3 El leicht geröstete Weißbrotkrumen in 2 dl Rot- oder Weißwein eingelegt 


Fruchtsaft, ich nahm etwas vom Rhabarber-Sirup 


Salz


Pfeffer aus der Mühle








Herstellung:


Die Kalbsschulter in größere Teile schneiden und auf dem Holzkohlegrill an allen Seiten anbraten. Dann das angebratene Kalbfleisch in ca. 2 cm große Würfel schneiden und diese in einer Pfanne mit heißen Öl von allen Seiten anbraten. Die Fleischwürfel aus der Pfanne nehmen und nun die Zwiebelwürfel in der gleichen Pfanne goldgelb anschwitzen lassen. Die Fleischwürfel wieder hinzufügen. Die weingetränkten Brotkrumen hinzufügen und das ganze zum kochen bringen. Mit einigen Löffeln der so erhaltenen Sauce die bereit gestellte Gewürzmischung aus Ingwer, Zimt, Nelken, Kardamom und Safran anfeuchten und dem Fleisch beimengen. Salzen und Pfeffern. 


Das Ragout zugedeckt im Backofen bei 160 Grad ca. 1 bis 1 ½ Stunden weich kochen. 


Zum Schluss den Fruchtsaft und den Essig hinzufügen und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle fertig abschmecken.




Dienstag, 22. Mai 2012

Grill-Sauce mit Hagebutten-Mark, schwarzen Pfeffer und Schwäbischen Whisky
















Da ist sie
also die versprochene Grill-Sauce, mit Hägenmark (also Hagebutten-Mark),


viel schwarzen
frisch geriebenen Pfeffer, Schwäbischen Whisky und einigen anderen Zutaten.

Wer
kein Hagebutten-Mark zur Hand hat kann Hagebutten-Konfitüre verwenden, der
Whisky muss kein Schwäbischer sein. In Stuttgart, im Bundesland Baden-Württemberg wohne ich, ganz klar für mich, Produkte aus der eigenen Region haben Vorrang, nicht nur bei dieser Grill.Sauce! Deswegen auch die Zutat Schwäbischer Whisky, er schmeckt aber auch Sau-Lecker wie man auf Schwäbisch auch sagen darf! :-)  Nach einigem rumexperimentieren ist mir,
wie ich finde, eine gar nicht so schlechte Grill-Sauce gelungen. Passend zu
Fleisch, Geflügel, Lamm etc. passt diese Sauce auch zu Beilagen und sicher auch
zur Grill-Wurst. Beim einreduzieren der Sauce könnt ihr euch die gewünschte
Konsistenz selbst aussuchen. Wer es lieber etwas flüssiger mag gibt einfach
ein bisschen mehr Flüssigkeit in die Grundbasis. Ansonsten ist diese
Grill-Sauce superleicht und einfach herzustellen.








































Zutaten:


250 Gramm Hagebutten-Mark


50 Gramm
Tomaten-Mark


1/4 lt.
Wasser


1 größerer
Apfel, geschält, entkernt und in Würfel geschnitten, mit Zitronensaft mariniert


2 Zwiebel,
geschält und in grobe Würfel geschnitten


1
Lorbeerblatt (am besten wäre ein frisches)


Schwäbischen
Whisky oder andere Sorte nach Geschmack


Ahornsirup,
nach Geschmack


Reisessig
nach Geschmack


Salz nach
Geschmack


Viel frisch
gemahlenen, schwarzen Pfeffer


2 größere
Knoblauchzehen, geschält und grob gehackt


7 Gramm
frischen Ingwer, geschält und fein gehackt


40 ml. bestes
Olivenöl




















Herstellung:


In einem
großen Topf mit heißem Olivenöl die Zwiebelwürfel und den gehackten Knoblauch
glasig aber ohne Farbe zu geben anschwitzen. Mit dem Wasser auffüllen, 100 Gramm Hagebutten-Mark, das
Tomatenmark sowie das Lorbeerblatt hinzufügen und alles zusammen ganz leicht
köcheln lassen bis die Zwiebelwürfel und der Knoblauch richtig weich geworden
sind. Dann das restliche Hagebutten-Mark hinzufügen und weiter bis zur gewünschten
Saucen-Dicke einkochen lassen. Kurz vorher noch den Ingwer und die Apfelstücke einrühren, die Stücke vom Apfel sollten aber noch ziemlich ganz bleiben. Das Lorbeerblatt entnehmen und mit
viel frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Reisessig, Ahornsirup, Salz und
einigen Spritzern Schwäbischen Whisky süß-sauer-scharf abschmecken. Sollte euch
die Sauce zu dünn vorkommen dann ruhig noch etwas Hagebutten-Mark hinzufügen
und nachschmecken. Noch heiß in geeignete Gefäße einfüllen, die Sauce hält sich
locker einige Tage im Kühlschrank.




































Montag, 21. Mai 2012

Quark-Creme mit Zitrone, Basilikum, Minze und Olivenöl








Diese Creme schmeckt echt phantastisch! Ideal für auf das Brot, Brötchen, Baguette, aber auch als Beigabe zum Grill eine ideale Ergänzung. Für mich war die Creme sogar schon eine Grill-Sauce.

Mit einem hochwertigen Olivenöl kommt diese Quark-Creme so richtig geschmeidig daher, das Zitronen-Aroma sorgt für eine angenehme Frische und der Honig gleicht alles wunderbar aus.








Zutaten:


Quark


Olivenöl


Basilikum, frisch, leicht gehackt


Knoblauch gehackt ( sehr wenig verwenden )


Minze, frisch, leicht gehackt 


Zitronensaft


Honig


Abrieb von der ( unbehandelten ) Bio-Zitrone


Salz


Pfeffer aus der Mühle





Herstellung:


Aus allen oben genannten Zutaten eine Quark-Creme herstellen. Mit dem Zitronensaft und dem Honig eine rezente süß-saure Note geben und wenn möglich 2 Stunden gekühlt durchziehen lassen.
















selbst hergestelltes Kartoffelbrot gab es auch dazu


















Sonntag, 20. Mai 2012

Spieße vom Holzkohle-Grill mit Stuggis vom Metzgermeister Stefan Bless



























Das hier ist
keine billige Werbeveranstaltung, das hier ist meine eigene absolute
Überzeugung von einem Produkt von dessen ich zu 100% überzeugt bin! Etwas
anderes gibt es auf meinen Seiten nicht.




Baden
Württemberg war schon immer ein Land der Tüftler und Erfinder. Das ist immer
noch so wie ein Freund von mir, Metzgermeister Stefan Bless, beweist. Sie sind
seine Erfindung, es gibt ein Patent dafür, es ist seine Arbeit und es sind
seine Stuggis , von denen hier die Rede ist. Mich fasziniert die berufliche
aber auch allgemeine Einstellung von Stefan. Es ist schwierig sich in Stuttgart
mit einer kleinen Metzgerei über Wasser zu halten. Das schaffst du nur wenn dein
Laden Besonderes und höchste Qualität zu bieten hat. Bei Stefan sind es nicht
nur seine Stuggis, er probiert auch über den normalen Standard hinaus immer
wieder Neues aus. So bekam kürzlich eine Art Salami (seine eigenen Greation) einen
mediterranen Hauch mit Fenchel, Rotwein und anderen Zutaten, ich hab davon
probiert und war hellauf begeistert.











Aber zurück
zu den Stuggis. Niemals würde ich über diese Leckerei berichten nur weil es mal
was anderes was neues ist. Es muss schon alles passen und mit ruhigem Gewissen
kann ich schreiben, das tut es bei den Stuggis. Das Brät der Wurst, der Biss,
die feine Senfnote in den Stuggis sind es was mich so fasziniert. Auch der Senf
wird hier im Ländle produziert, die spezielle Mischung dafür kommt aus einer
nahe Stuttgart liegenden Senf-Manufaktur. Abgehoben von einer normalen
Weißwurst sind diese Stuggis und unglaublich vielseitig einsetzbar. Keinesfalls
möchte ich eine normale Weißwurst schlecht reden, es gibt hervorragende
Weißwurst-Produzenten. Die Stuggis sind etwas anderes, etwas ganz anderes,
zumindest für mich. Durch die Feinabstimmung und den extravaganten Zutaten sind
die Stuggis auf viele verschiedene Arten zu verwenden. Rustikal oder edel,
beides ist möglich!  Über die Stuggis
kann man sich HIER bestens informieren, ich hatte gestern damit etwas vor. Nämlich
mit einfachen und wenigen Zutaten auf dem Grill zu experimentieren. Einfach,
mit wenig Zeitaufwand und trotzdem etwas Besonderes auf den Tisch bringen war
die Devise. Es ist alles zur vollen Zufriedenheit gelungen, die Stuggis haben
mich gestern ganz klar auch auf dem Holzkohle-Grill überzeugt. Das nächste Mal
werde ich etwas anderes versuchen, die Stuggis werden edel verpackt. In
Teighüllen aber auch solo mit feinen Schmankerln. Sehr gut stelle ich mir diese
feinen Mundhappen als Fingerfood für ein gehobenes Büffet vor. Da werde ich
natürlich andere Begleitungen als heute zum Grill-Abend für die Stuggis wählen.
Darauf freue ich mich! Vielleicht kann ich den einen oder anderen für die
Stuggis von Stefan neugierig machen, probiert sie einfach mal aus, mich würde
es freuen. Freuen nicht weil ich in irgendeiner Form bei den Stuggis finanziell
beteiligt wäre sondern weil in erster Linie die Stuggis eine absolute
Delikatesse sind, ein Jungunternehmer hier bei uns in Stuttgart ansässig
Menschen beschäftigt und wir ein vom Aussterben 
bedrohtes  Handwerk unterstützen
sollten. Die Klein- und Mittelbetriebe sind unser Rückgrat, das ist die
Real-Wirtschaft und ich bin der Überzeugung die Zeit wird kommen wo genau diese
Betriebe wieder zur Höchstform auflaufen müssen. Stefan ist ein Teil davon. Stefan
unterstütze ich weil er genau die Philosophie umsetzt für die ich mich
einsetze.  In seiner Metzgerei wird
Fleisch von anliegenden Bauern vor Ort verarbeitet auch viele andere
Lebensmittel kauft die Metzgerei von den Erzeugern aus der eigenen Region.











































Was ich da
gestern so alles gemacht habe brauche ich nicht genau beschreiben, das sieht
man auf den Fotos. Ihr könnt sämtliches Gemüse austauschen, alles ist
verwendbar, der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gezeigt. Sogar die
Grill-Sauce kann man sich sparen, die feine Senf-Note in den Stuggis reicht
vollkommen aus. Trotzdem habe ich gestern zwei Grill-Saucen gemacht, eine
Hagebutten-Pfeffer-Sauce und eine mit Quark, da kam Minze, Basilikum, Zitrone
und Olivenöl hinein. Über diese Saucen berichte ich aber in den nächsten
Einträgen. 




































































Es war sozusagen ein Schwäbisches Grill-Essen auch das Getränk passte 


































Passt gut dazu, Quark mit Zitronen, Olivenöl, Minze und Basilikum























Eine Grill-Sauce mit Hagebutten-Mark, viel schwarzem Pfeffer und einem Schuss Schwäbischen Whisky 


























































Samstag, 19. Mai 2012

Spaghetti-Salat mit Spargel, Erdbeeren, Minze und Parmesan an Hagenbutten-Dressing

















Eine
erfrischende Geschichte, dieser Salat passt auch jetzt auf dem Grill-Tisch
hervorragend.

Bei dem Dressing habe ich etwas versucht nämlich Hagebutten-Mark
oder auch Hägen-Mark wie es bei uns in Baden Württemberg heißt, kam hinzu. Ganz
sicher war ich mir bei dieser Sache nicht, also wurde erst mal ein kleiner
Versuch gestartet und siehe da die dezente Hagebutte passte sich sehr gut den
anderen Zutaten an. Sie schmiegte sich mit ihrem feinen Geschmack
sozusagen  um die Erdbeeren und dem
Spargel. Die Hagebutte im Dressing muss sicher nicht sein, nahezu jedes andere
Dressing passt natürlich auch, ich empfehle aber wirklich es mal mit dem Hägen-Mark
zu versuchen. Wer kein Hagebutten-Mark zur Verfügung hat kann es auch mit einer
Hagebutten-Marmelade versuchen. Genaue Zutatenmengen poste ich nicht da kann
man so richtig draufloslegen, egal ob mehr Erdbeeren, mehr Spargel oder mehr
Spaghetti, je nach Gusto kann nach eigenen Bedürfnissen  gemischt werden. Eine weitere Empfehlung wäre
noch die Spaghetti lauwarm zu verarbeiten.

















Zutaten:


Spaghetti,
bissfest gekocht und noch lauwarm verwendet


Erdbeeren,
in Stücke geschnitten


Grüner
Spargel, gekocht, in Eiswasser abgeschreckt und in Stücke geschnitten


Frische
Minze-Blätter


Parmesan
gerieben


Für das
Dressing:


Schalotte,
geschält und in kleine Würfeln geschnitten


Hagebutten-Mark
( ruhig eine größere Menge verwenden, das passt )


Zitronensaft
( oder eine Essigsorte )


Salz


Pfeffer aus
der Mühle


Etwas Wasser

















Herstellung:


Aus den
Dressing-Zutaten eine rezente süß-saure Salat-Sauce herstellen, da muss es
richtig schnalzen auf der Zunge, die Spaghetti und anderen Zutaten brauchen
das. Dann mit den anderen, oben genannten Zutaten vermengen und ca. 5 Minuten
durchziehen lassen. Zum Schluss obenauf mit geriebenen Parmesan anrichten und
servieren.










































Freitag, 18. Mai 2012

Ein Besuch im Restaurant zur Alten Sonne und im Landhaus Lifestyle in Ludwigsburg




















Meine Seiten
betreibe ich vollkommen ohne Sponsoring und bezahlter Werbung. Gibt es von mir Werbung dann nur wenn mich das
Produkt zu 100% überzeugt hat, oder ein Restaurant-Besuch etwas Außergewöhnliches
war.

Schlechte Kritik über Restaurants schreibe ich nicht weil ich aus eigener
Erfahrung weiß dass in der Küche immer mal was schief laufen kann. Das passiert
in jedem Sterne-Restaurant und in jedem anderen Restaurant genauso. Dafür gibt es andere Foren und Seiten wo man sich über Restaurants informieren kann. Umso mehr freue ich mich über die außergewöhnlichen Erlebnisse wie
es erst vor kurzem wieder passierte. Dann ist mir dieses Erlebnis einen Eintrag wert und dann möchte ich die eigene gemachte Erfahrung hier kundtun und auch dafür werben. 





















Nicht die Grill-Sauce ist aus dem Landhaus sondern das Tablett auf dem die Sauce steht














Im LandhausLifestyle in Ludwigsburg, direkt am Marktplatz schaue ich immer gerne vorbei,
schon einige schicke Sachen habe ich für mich dort entdeckt. Wer Ludwigsburg
besucht dem kann ich diesen wunderschönen Laden wärmstens empfehlen. Dieses Landhaus
hebt sich für mich ganz klar ab, edles ist dort zu bestaunen. Vorbeischauen
lohnt sich!































Der Weg
führte dann weiter, ein Tisch war reserviert im Restaurant zur A
lten Sonne, auch direkt in
Ludwigsburg am Marktplatz. Außergewöhnlicher Genuss stand in der Luft! Das Restaurant hat einen Stern wobei ich beim
Restaurant-Besuch nicht immer nach den Sternen Ausschau halte. Das alleine ist
bei mir nicht der ausschlaggebende Grund. Mir persönlich gefällt auch und gerade in einem Sterne-Lokal eine gewisse Lockerheit. Gewiss das ist eine 
Gratwanderung, dennoch bin ich überzeugt das Lockerheit und Perfektion sich nicht beißen. Ganz im Gegenteil, ich glaube das ist die Zukunft, weg vom Prunk und der Steifheit, hin zu Ungezwungenheit und Leichtigkeit. In diesem Restaurant empfand ich es so, super! In der alten Sonne angekommen fühlte
ich mich von Anfang an wohl, der Service war nett und aufmerksam, die Weine
waren phantastisch. Dann aber kam was ich mit Außergewöhnlich meine, nämlich
das Menü aus der Küche. Damit meine ich das gesamte Menü. Von der Vorspeise bis
zum Dessert war dieses Essen für mich ein richtiges Highlight. Extraklasse wie
alles abgeschmeckt war, ich gehe in keine Einzelheiten, es war alles perfekt.
Auch die alte Sonne wird uns wieder sehen und zwar sehr bald sogar! Unten ist
noch das von mir ausgewählte Menü zu lesen. Klasse war es! 



















































Donnerstag, 17. Mai 2012

Kaiserschmarrn mit Buttermilch und einem Kompott von Erdbeeren mit Rhabarber und Minze













Leicht kommt
dieser Schmarrn daher, die Buttermilch machte es. Für die warmen Tage eine
schöne Abwechslung zum klassischen Kaiserschmarrn.

Das Kompott von den
Erdbeeren sowie dem Rhabarber bekam etwas von meinem selbst hergestellten
Rhabarber-Sirup und frische Minze dazu, so hatte ich auch bei dieser Komponente
eine wunderbare leichte Frische.


Das Kompott geht natürlich auch ohne Rhabarber-Sirup, wer aber ein Rezept zu diesem Sirup sucht wird HIER fündig. 































Zutaten für
zwei Personen


Für den
Kaiserschmarrn mit Buttermilch:


4 Eier


1/8 lt.
Buttermilch


1/16 lt.
Sahne


Mehl ( hängt
je nach Mehlsorte und Qualität ab, also nach Gefühl arbeiten )


Vanillemark
aus einer Vanilleschote


Zucker


Butter


Butterschmalz


In Rum
eingelegte Rosinen nach Geschmack ( ich habe die Dinger weggelassen)


Prise Salz








































Herstellung:


Die Eier
trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen, anschließend
den Schnee kühl stellen. Die Eidotter mit etwas Zucker gut vermengen und mit
Mehl glatt rühren. Dann die Buttermilch, das Vanillemark und die Sahne
hinzufügen. Diesen Teig ca. 20 Minuten ruhen lassen, dann ganz vorsichtig den
Schnee unterheben. In einer heißen Pfanne mit Butterschmalz nun die
Schmarrn-Masse eingießen und bei ganz kleiner Flamme ca. 2 Minuten ziehen
lassen. Dann die Pfanne bei eingeschaltetem Backofen ( nur Oberhitze ) die
Oberseite bis diese  eine schöne Farbe
bekommen hat backen lassen. Vom Backofen herausnehmen und die Schmarrn-Masse
mit zwei Gabeln auf der heißen Herdplatte in größere Stücke reißen. Dabei
frische Butterflocken hinzufügen und den fertigen Schmarrn mit etwas Zucker
leicht karamellisieren lassen. Zusammen mit dem Kompott anrichten, obenauf den
Kaiserschmarrn noch mit Puderzucker bestreuen.

















Für das
Erdbeeren-Rhabarber-Kompott


Zutaten:


200 Gramm
frische Erdbeeren


200 Gramm
frischer Rhabarber  ( Himbeeren-Rhabarber
)


Zucker


Vanillemark
aus einer Vanilleschote


Rhabarber-Sirup( geht aber auch ohne diesen Sirup )


Zitronensaft
von einer halben Zitrone


Frische
Minze-Blätter gehackt





Herstellung:


Etwas Zucker
in einem Topf karamellisieren lassen und sofort mit Zitronensaft und
Rhabarber-Sirup ablöschen. Nicht zu viel verwenden, die Früchte geben noch gut
Saft ab. Dann den vorher geschälten und geschnittenen Rhabarber sowie die
vorher geputzten und halbierten Erdbeeren hinzufügen. Einmal aufkochen lassen,
vom Feuer nehmen und die gehackte Minze sowie das Vanillemark unterrühren. Das
Kompott gut durchziehen  und erkalten
lassen.