Samstag, 29. November 2014

Pikante Spinat-Waffeln mit Räucherlachs, Forelle und einer Schnittlauch-Creme




















Waffeln waren eigentlich bis dato nicht so mein Fall.
Höchstens mal in süßer Form und dann nur eher selten.


Diesmal habe ich etwas
versucht was mich direkt umgestimmt hat. Nämlich Waffeln pikant zuzubereiten.
Entschieden habe ich mich für eine Art Pfannenkuchenteig, frisch pürierter
Spinat kam noch hinzu. Der Spinat stammte vom heutigen Wochenmarkt in
Stuttgart, beste Qualität habe ich davon bekommen.
















































Zutaten für ca. 3 – 4 Personen:



Für den Waffel-Teig:


3 große Eier


1 große Hand voll vom frischen Spinat


Mehl


4 Esslöffel Raps- oder Sonnenblumenöl


Ca. 1/8 Liter Milch


Kräutersalz


Pfeffer aus der Mühle














Für die Schnittlauch-Creme:



200 Gramm Frischkäse


100 Gramm Sahne-Quark


100 ml Sahne


1 Bund Schnittlauch, in dünne Röllchen geschnitten


2 Schalotten, geschält und in kleine Würfel geschnitten


Kräutersalz


Pfeffer aus der Mühle














Außerdem:



3 gekochte Eier, geschält und in Scheiben geschnitten


8 Blätter vom Romano- oder Kopfsalat


4 – 6 Scheiben Räucherlachs


2 Forellenfilets geräuchert und in passende Stücke
geschnitten



























































































































































































Herstellung:



Den Frischkäse zusammen mit dem Quark und der Sahne glatt
rühren, anschließend den Schnittlauch und die Schalotten einrühren. Mit
Kräutersalz und Pfeffer aus der Mühle würzen.





Den frischen Spinat mit dem Rapsöl und der Milch mit dem
Stabmixer pürieren. Dann die Eier verquirlen und zur Spinatmischung geben und
mit einem Schneebesen gut verrühren. Anschließend so lange Mehl unterrühren bis
ein dickflüssiger Teig entstanden ist. Mit Kräutersalz und Pfeffer aus der
Mühle würzen. Den fertigen Teig 15 Minuten ruhen lassen, sollte dann der Teig
zu dickflüssig geworden sein etwas Milch oder Mineralwasser unterrühren.





Nach der Ruhezeit aus dem Teig Waffeln backen, mit der
Schnittlauch-Creme bestreichen, Salatblatt auflegen und darauf den Lachs und
das Forellenfilet anrichten. Mit Eischeiben ausgarnieren. Lecker!
J















































Mein Kochbuch, wer möchte, HIER kann man es bestellen! Es ist aber auch in Stuttgart in der Buchhandlung Wittwer zu haben!

































































Matthias Vosseler, Stifts-Pfarrer in der Stuttgarter Stiftkirche kaufte in der Buchhandlung Wittwer mein Kochbuch und schlug vor das Buch auf dem Turm der Kirche zu signieren. Es war mir heute ein besondere Ehre Matthias besuchen zu dürfen. Herzlichen Dank!














































Donnerstag, 27. November 2014

Schwäbische Mehlsäck















Ein leckeres Essen, hat man den Nudelteig zur Hand geht
es auch relativ schnell.


Nudelteig selbst herzustellen ist sicher kein Problem,
mittlerweile gibt es da auch schon fertige Teige ohne Zusatzstoffe, auch ich
greife da hin und wieder beim Bäcker um die Ecke zu.







































Zutaten für ca. 4 Personen:



500-700 Gramm fertiger Nudelteig


Ca. 700 Gramm Sauerkraut (handelsübliche Dose zum
Beispiel geht auch)


200 Gramm gerauchten Speck in kleine Würfel geschnitten


1 große Zwiebel, geschält und in Würfel geschnitten


Schweineschmalz, geht aber auch ein normales Raps- oder
Sonnenblumenöl


2 Lorbeerblätter


4 Wacholderbeeren


1/2 Liter Rinderbrühe oder Gemüsebrühe für das Kraut


1/4 bis 1/2 Liter Rinderbrühe oder Gemüsebrühe für den
Backvorgang der Mehlsäck


1 1/2 Apfel, vom Kerngehäuse befreit, geschält, in Würfel
geschnitten und mit etwas Zitronensaft mariniert


Salz


Pfeffer aus der Mühle


Prise Zucker























































































































































































































































































Herstellung:



Das Sauerkraut etwas unter fließendem Wasser abbrausen
und abtropfen lassen. Wer es gerne so richtig sauer mag lässt diesen Schritt
weg. 


Dann in einer heißen Pfanne mit Schweineschmalz die Zwiebelwürfel zusammen
mit den Speckwürfeln anschwitzen. 


Anschließend das abgetropfte Sauerkraut hinzufügen,
die Lorbeerblätter sowie die Wacholderbeeren einlegen und mit der Rinderbrühe
aufgießen. 


Gut vermengen und bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten bei
kleiner Flamme köcheln lassen. 


Zum Schluss hin sollte nahezu alles von der
Flüssigkeit verdampft sein. Mit Salz, einer Prise Zucker sowie Pfeffer aus der
Mühle würzen, die Apfelstücke untermengen, dann das fertige Kraut auskühlen
lassen.





Den Nudelteig ausrollen und das ausgekühlte Kraut darauf
verteilen, anschließend den Nudelteig einrollen. In Stücke schneiden, diese
dann aufrecht in eine vorher mit etwas Öl ausgestrichene Backform einschichten.


Jetzt die Mehlsäck mit der Rinderbrühe gut beträufeln und
im vorgeheizten Backofen bei ca. 170 Grad ca. 30-40 Minuten backen.
























































































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Montag, 24. November 2014

Apfel-Eis-Creme mit Apfel-Sirup

















Eine fantastische Eiscreme darf ich schreiben. Der
Apfelsirup stammt diesmal nicht aus eigener Hand, ich nahm diesen Sirup
anlässlich eines Abend-Essens vom Restaurant „Zum Reussenstein“ mit.


Timo
Böckle kocht dort hervorragende Schwäbische Küche. Neben dem Restaurant gibt es
auch ein dazugehöriges Feinschmeckerlädle, hier kaufte ich den Apfelsirup!




Selbstverständlich kann man meine Apfel-Eis-Creme auch
ohne den Apfelsirup machen. Schmeckt auch sehr lecker, der Sirup gibt der Eiscreme aber schon den gewissen Kick!


























































Zutaten für ca. 6  Personen als Dessert:



300 ml Sahne


6 Eigelbe XL


4 Esslöffel Apfel-Sirup


1 größerer Apfel


60 Gramm Butter


Zucker


Prise Salz


1 kleines, wenn geht, frisches Lorbeerblatt


Vanillemark aus 1 Vanilleschote
































































Herstellung:



Den Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in ganz
kleine Würfel schneiden. In einer heißen Pfanne die Butter aufschäumen lassen
und die Apfelwürfel darin kurz schwenken. Dann die Pfanne vom Feuer nehmen, etwas auskühlen lassen und
den Apfelsirup untermengen. Bis zur weiteren Verwendung kalt werden lassen.





Die Sahne zusammen mit dem Vanillemark, der ausgekratzten
Vanilleschote, Zucker, einer Prise Salz sowie dem Lorbeerblatt einmal
aufkochen. Vom Feuer nehmen und das Lorbeerblatt sofort wieder entfernen. Das Lorbeerblatt sollte lediglich etwas parfümieren, zuviel davon wäre nicht gut!





Die Eigelbe mit etwas Zucker schaumig weiß aufschlagen.
Anschließend die Vanilleschote aus der vorher aufgekochten Sahne nehmen. Jetzt
die aufgeschlagenen Eigelbe in die Sahne geben und auf einem heißen Wasserbad,
ganz vorsichtig, unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen, cremig anziehen
lassen. Die Masse darf nicht kochen, ganz wichtig, immer unter 80 Grad bleiben.





Anschließend die Masse auf Eis kalt schlagen.





Jetzt die mit dem Apfelsirup vermischten Apfelstücke
unterrühren und in der Eismaschine zur Apfel-Eis-Creme rühren.


















































































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AUCH DIESE SCHWARZWÄLDER TORTE FINDEST DU IM KOCHBUCH:



























































































MIT ZIMT UND VANILLE FREUE ICH MICH AUF DIE KALTE JAHRESZEIT!







































































































Freitag, 21. November 2014

Kürbis-Creme mit heimischen Gemüse und Parmesan

















Der Kürbis war es heute wieder. Auch ein Hokkaido war es
wieder.


Ich liebe diese Kürbis-Sorte, das Gericht funktioniert natürlich auch
mit einem anderen Kürbis!




Das Gemüse ist selbstverständlich austauschbar, alles
gängige Gemüse wäre denkbar.








































Zutaten für 2 Personen, als HauHauptmahlzeit gedacht:



1/2 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis, vom Kerngehäuse befreit
und in grobe Stücke geschnitten


8-10 Stück vom Rosenkohl


8 – 10 Röschen vom Blumenkohl


1 mittelgroße Karotte, geschält und in Scheiben
geschnitten


1 Zwiebel, geschält und in Würfel geschnitten


1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt


Etwas frischer Ingwer, geschält und fein gehackt


Ca. 1/2 Liter Gemüsebrühe


150 ml Sahne


Olivenöl


4 Esslöffel Croutons vom Weißbrot


3 Esslöffel Kerne-Mix, bei mir waren es
Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Pinienkerne


Etwas dunkler Balsamico, etwas davon einreduziert


Salz


Pfeffer aus der Mühle


1 Esslöffel Butter











































Herstellung:



In einem größeren Topf mit heißem Olivenöl die
Zwiebelwürfel zusammen mit dem Knoblauch sowie dem Ingwer anschwitzen, dann mit
der Gemüsebrühe angießen. Die Stücke vom Kürbis einlegen und in der Gemüsebrühe
weich kochen. 





Parallel dazu die Kerne-Mischung in einer Pfanne ohne Fettzugabe
etwas rösten, dann bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen. 





Ebenso die
Weißbrot-Croutons in einer Pfanne ohne Fettzugabe von allen Seiten rösten und
bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen. 





Ebenso den Rosenkohl, Blumenkohl
sowie die Karottenscheiben in Salzwasser bissfest weich kochen, dann in einer
Pfanne mit aufgeschäumter Butter das Gemüse wenden, mit Salz würzen und bis zur
weiteren Verwendung warm stellen.





Ist das Kürbisfleisch weich gekocht die Gemüsebrühe fast
gänzlich abseihen und bis zur weiteren Verwendung ebenso zur Seite stellen.





Jetzt in das Kürbisfleisch die Sahne zugießen und mit dem
Stabmixer pürieren. Bei Bedarf noch etwas von der Gemüsebrühe hinzufügen. Mit
Salz, Pfeffer aus der Mühle und etwas Balsamico abschmecken.





Die fertige Kürbis-Creme auf Tellern anrichten, obenauf
das Gemüse verteilen, mit einreduzierten Balsamico etwas beträufeln und mit dem
Kernen-Mix, Weißbrot- Croutons sowie frisch geriebenen Parmesan bestreuen.

















































































































































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EIN CHAKRA-BILD, GEMALT VON MEINER FRAU HÄNGT JETZT IM BÜRO,ES KANN SOZUSAGEN NICHTS MEHR SCHIEF GEHEN! :-) 

















Dienstag, 18. November 2014

Pasta mit einer Wurzel-Gemüse-Bolognese und Parmesan



















Vegetarisch, es war sehr lecker. Unheimlich einfach und
schnell in der Zubereitung war diese Geschichte.


Pasta liebe ich in unzähligen
Variationen, diese hier ist eine meiner Lieblinge.




Das Wurzelgemüse kann man natürlich mit sämtlichen
anderen Gemüsesorten austauschen, bei uns hier in der Region Baden-Württemberg
bot sich mir dieses Wurzelgemüse an.
































































Zutaten für 2 Personen:



220 Gramm Pasta nach Wahl


1 kleinere Karotte, geschält und klein gewürfelt


1 kleines Stück Sellerie, geschält und in kleine Würfel
geschnitten


1 kleine Petersilienwurzel, geschält und klein gewürfelt


1 kleinere Zwiebel, geschält und kleine gewürfelt


1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt


2 Esslöffel Tomatenmark


1/4 bis 1/2 Liter Gemüsebrühe


1 mittelgroße Kartoffel, geschält und fein gerieben


Etwas frischer Oregano oder Thymian


Salz


Pfeffer aus der Mühle Prise Zucker


Olivenöl












































































Herstellung:



In einem passenden Topf mit heißem Olivenöl die Zwiebel-,
Petersilienwurzel-, Karotten-, Selleriewürfel sowie Knoblauch anschwitzen. Dann
das Tomatenmark unterrühren und mit ca. 1/4 Liter der Gemüsebrühe aufgießen.
Dann die fein geriebene Kartoffel hinzufügen, Oregano oder Thymian einlegen. Das
Wurzelgemüse bei kleiner Famme bissfest weich kochen. Wenn nötig noch
Gemüsebrühe hinzufügen. Zum Schluss hin sollte eine sämige Sauce entstehen. Mit
Salz, Pfeffer aus der Mühle sowie einer Prise Zucker abschmecken. Parallel dazu
die Pasta wie gewohnt bissfest kochen und mit der Wurzel-Gemüse-Bolognese,
sowie obenauf geriebenen Parmesan anrichten.






























































































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Mit Spinat werde ich demnächst mehr auf dem Blog vorstellen!

































































Ein leckeres Dessert kommt hier auch bald, Zimt-Eiscreme mit heimischer Birne und Apfelkuchen!





















































Kartoffel mit Mehl vermengt, gewürzt und in Öl ausgebacken, so funktioniert ein Schwäbisches Kartoffel-Stierum! Demnächst mit einer anderen Begleitung!