Mittwoch, 30. September 2020

Vietnamesische Gemüse-Suppe mit Hähnchen



Von diesen Suppen-Arten gibt es ja 1000te Rezepte.

Ich bastelte mir für mich das richtige zusammen. In letzter Zeit habe ich einiger solcher Suppen zubereitet, ich werde natürlich davon hier berichten. 





Für 4-6 Personen


Zutaten:

2 kg Hähnchenschlegel

2 Gemüsezwiebel

100 Gramm Ingwer

2 Bund Frühlingszwiebel

400 Gramm Champignons

300 Gramm Bambus-Sprößlinge

1 1/2 Limette

200 Gramm Reisnudel oder Glasnudel

1 Bund Koriander

1 Bund Basilium

3 Knoblauchzehen 

6 EL asiatische Fischsauce

8 EL Sojasauce

Chili

Salz





Herstellung:

Die Ingwer der Länge nach halbieren, die Zwiebel in der Mitte durchschneiden. Anschließend die Anschnitt-Stellen in einer heißen Pfanne mit etwas Rapsöl dunkel braten, dann die Pfanne zur Seite stellen.

Die Hähnchenschlegel in einen passenden Topf geben, dann mit Wasser bedecken, einmal aufkochen lassen, das Wasser abgießen, die Hähnchenschlegel mit kaltem Wasser abbrausen. Dieser Vorgang dient dazu das die Suppe nicht trübe wird. Jetzt im gleichen Topf (vorher bitte sauber machen) die Hähnchenschlegel mit kaltem Wasser bedecken, die gebräunten Zwiebel, Ingwer, Knoblauch hinzufügen, mit etwas Salz würzen und ca. 40-45 Minuten köcheln lassen. 

Parallel dazu die Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden, die Champignons in Scheiben schneiden, Koriander und Basilikum grob hacken. Die Reis- oder Glasnudeln wie gewohnt separat zubereiten und beiseite stellen.

Die fertigen Hähnchenschlegel aus der Suppe holen, von der Haut und den Knochen befreien und in Mundgerechte Stücke schneiden und beiseite stellen. Die Suppe rezent mit Limettensaft, Fischsosse, Sojasauce, Chili und Salz abschmecken. 

Jetzt die Champignonscheiben, Frühlingszwiebel-Scheiben hinzufügen, einmal kurz aufkochen und die Suppe vom Herd nehmen. Zum Schluss die Bambus-Sprößlinge, Hähnchenfleisch, Basilikum, Koriander und die Reis- oder Glasnudeln hinzufügen und wenn nötig nochmals abschmecken.




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Samstag, 26. September 2020

Palatschinken mit einer Zwetschgen-Füllung



Noch Zwetschgen-Zeit, sie dienten mir diesmal als Palatschinken-Füllung.

Wer die Zwetschen-Variante im Backofen als zu langwierig findet kann das wesentlich schneller in einer Pfanne auf dem Herd erledigen. Es wird aber dann nicht so schmackhaft, die Backofen-Geschichte ist eindeutig die bessere Entscheidung.






Zutaten als Dessert für ca. 4 Personen



Für die Palatschinken:

3 Bio-Eier

80 Gramm Mehl

Schuss Mineralwasser

1/4 lt Milch

Prise Salz

1 EL Zucker

30 Gramm zerlassene lauwarme Butter

Butterschmalz zum Ausbacken der Palatschinken
















Für die Zwetschgen-Füllung:

12 Zwetschgen, entkernt

Zucker

Zimt

2 Esslöffel feine Semmelbrösel

1 Esslöffel Butter

Außerdem:

4 Esslöffel Creme fraiche


1: Herstellung Zwetschgen-Füllung:

Die Zwetschgen in eine geeignete feuerfeste Form einschichten. Mit Zimt und Zucker bestreuen und ca. 40 Minuten bei 150 Grad im Backofen backen lassen.

Dann mit der Zubereitung der Palatschinken beginnen.




2: Herstellung Palatschinken:

Alle Zutaten außer dem Butterschmalz zu einem glatten Teig verrühren. Die fertige Masse ca. 15 Minuten ruhen lassen. Durch die verschiedene Größe von Eiern bedarf es nach der Ruhezeit des Teiges einer Prüfung der richtigen Konsistenz. Sollte die Masse zu dünn sein noch etwas Mehl einrühren, sollte die Masse zu dick sein etwas Mineralwasser zugießen. Um wirklich dünne Palatschinken zu backen darf der Teig keinesfalls zu dickflüssig sein.

Nach der Ruhezeit des Teiges in einer heißen Pfanne mit Butterschmalz ganz dünne Palatschinken  backen.

Bis zur weiteren Verwendung die Palatschinken warm stellen.




3: Nachdem die Zwetschgen fertig sind diese aus dem Backofen holen. In einer nicht zu heißen Pfanne die Butter aufschäumen lassen, dann die Semmelbrösel darin kurz rösten lassen. Sie dürfen nicht zu dunkel werden.

Anschließend die Butterbrösel unter die Zwetschgen heben.




4: Die Palatschinken aus dem Ofen holen und mit der Creme fraiche bestreichen. Anschließend die Zwetschgen-Füllung samt der entstandenen Füssigkeit darauf verteilen und mit Puderzucker bestreuen.



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Montag, 21. September 2020

Piccata Milanese mit einer Tomaten-Pasta



Mit alter Rezeptur heute gekocht und mit neuen Fotos auf „stuttgartcooking“ vorgestellt. Mir gefällt die italienische Küche sehr. Vieles von dort haben wir in unseren deutschen Küchen schon längst integriert, das wissen viele gar nicht.

Die Italiener mag ich, in Österreich wo ich im elterlichen Landgasthof aufwuchs hatten wir öfters italienische Gäste bewirtet, schon damals gefiel mir ihre Art kulinarisch zu genießen. Später, in meinem ersten in der Gastronomie erlernten Beruf hatte ich auch mit vielen Italienern zu tun. Tino, ein Pizzabäcker ist mir damals zum Freund geworden, von ihm durfte ich privat einiges in seiner Pizzeria lernen. Im Gegenzug durfte er sein Päckchen Sauce welches diskret unter dem Küchentisch der Pizzeria lag entsorgen. Wir kochten zusammen eine richtige Braune Grundsauce mit Knochen, Fleisch und alles was noch dazu gehört. So hatten wir beide etwas voneinander gelernt. Jede Menge Spaß hatten wir in der Küche, die italienische Mentalität der ganzen Crew hat mir sehr gut gefallen.

Für die Pasta nahm ich heute Tomaten aus der Dose. Außerhalb der Saison ist das überhaupt kein  Problem, im Gegenteil, vorausgesetzt natürlich ohne jegliche Zusatzstoffe. 









Piccata Milanese

Zutaten: ( für 2 Personen )

300 Gramm Kalbsfilet oder Kalbsrücken oder Kalbsoberschale, in Scheiben geschnitten und etwas plattiert

2 Eier

Etwas Mehl

Ca.50  Gramm frisch geriebener Parmesan

Salz nach Geschmack

Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack

Butterschmalz zum ausbacken


Für die Pasta:

150 Gramm Spaghetti

1 kleine Dose gewürfelte Tomaten, vom Saft abgeseiht und  ohne Zusätze

2 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt

1 Zwiebel, geschält und in kleine Würfel geschnitten

2 Esslöffel Olivenöl

16 Basilikum-Blätter etwas gehackt

Salz nach Geschmack

Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack

Prise Zucker


Herstellung:

Die Eier zusammen mit dem frisch geriebenen Parmesan zerquirlen. Dann die plattierten Kalbsfiletschnitzel in Mehl wenden, gut abklopfen und in der Eier-Parmesanmischung durchziehen. Die Schnitzel etwas abtropfen lassen und im nicht zu heißen Butterschmalz von beiden Seiten braten.



Für die Pasta:

In einer heißen Pfanne mit Olivenöl den gehackten Knoblauch und die Zwiebel-Würfel anschwitzen, Tomaten hinzufügen, gehackten Basilikum einrühren und mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Zucker abschmecken.




 

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Samstag, 19. September 2020

Curry-Wurst muss auch mal sein


Ein offizielles Rezept von der Coca-Cola-Seite. Aber ich habe es zu meinen Geschmack abgewandelt.

Eine Sünde, gsund geht anders aber wer ißt schon jeden Tag Curry-Wurst?! Die Würste kamen von einem Berliner Metzgerei-Fachgeschäft. Es hat lecker geschmeckt und wird so sicher nochmals gemacht! 


Zutaten für 4 Personen


Für die Sauce:

700 ml Coca Cola

650 ml Ketchup deiner Wahl

3 EL Apfelmus

Saft von 1 1/2 Zitronen

4 El Sojasauce

3 EL Currypulver

4 Spritzer Tabascosauce

20 Gramm frisch geriebenen Ingwer

Salz nach Geschmack

Chili nach Geschmack


Außerdem:

4 Curry-Würste ohne Haut 

Currypulver zum bestreuen

4 Brötchen

2-3 EL Rapsöl zum Bratvorgang der Würste





Herstellung Curry-Wurst-Sauce:


Coca-Cola in einen passenden Topf leeren und zu 1/3 einkochen lassen. Anschließend das Ketchup, Apfelmus, Zitronensaft, Sojasauce, Currypulver, Tabascosauce, Ingwer hinzufügen, aufkochen lassen und mit Salz und Chili abschmecken. 


Die Curry-Würste in einer Pfanne mit etwas Rapsöl von allen Seiten braten, dann in Stücke schneiden und auf passende Teller verteilen. Die fertige Curry-Sauce darauf verteilen, mit Currypulver bestreuen und mit Brötchen servieren.  


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Donnerstag, 17. September 2020

Gedünstete Rindschnitzel mit Champignonrahmsauce und Nudeln


Es gibt sicher schlimmeres als in einem Landgasthof in Österreich aufzuwachsen. Vor allem wenn die Chefin des Hauses eine begnadete Köchin ist.

So durfte ich es erleben, dieses Gericht war bei uns zu Hause immer ein Highlight, meine Mutter kochte diese Spezialität meist immer für größere Gästegruppen. Zeitaufwändig keine Frage, aber ihr werdet belohnt das kann ich euch versprechen. 







Für 4 Personen


Für die Rindschnitzel:

8 Rindschnitzel, a 150 Gramm, gut plattiert 

2 Zwiebel, in grobe Würfel geschnitten

1/4 Liter Weißwein (trocken)

Ca. 1 1/2 Liter Gemüsebrühe

1 kleiner Bund Liebstöckel 

Salz

Pfeffer aus der Mühle 

3 EL Rapsöl


Für die Sauce:

250 Gramm Champignons in Scheiben geschnitten

1 EL Butter

100 ml Creme fraiche

200 ml Sahne

Sauce von den gedünsteten Rindschnitzel

1 große Gemüsezwiebel, in kleine Würfel geschnitten

1 Bund Glatte Petersilie, fein gehackt

Salz

Pfeffer 

Prise Zucker

Etwas Speisestärke für eine leichte Bindung


Außerdem:

400 Gramm Nudeln deiner Wahl 





Herstellung:

Die Rindschnitzel mit Salz und Pfeffer würzen, dann in einer passenden Pfanne mit Rapsöl von beiden Seiten scharf anbraten. Die Schnitzel aus der Pfanne nehmen, dann den in der Pfanne entstandenen Bratensatz mit dem Weißwein ablöschen, mit einem Schneebesen auch den Bodensatz gut lösen. Jetzt 1/2-1 Liter Gemüsebrühe zugießen und dann die Rindschnitzel sowie Liebstöckel einlegen. Bei geschlossenen Deckel jetzt die Rindschnitzel weich dünsten. Bei Bedarf immer mal wieder Gemüsebrühe hinzufügen. 

Die weich gedünsteten Rindschnitzel aus der Pfanne nehmen und warm stellen, die Sauce zur Seite stellen. In einer passenden Pfanne die Butter aufschäumen, darin die Champignonscheiben mit den Zwiebelwürfel anschwitzen, Sahne samt Creme fraiche hinzufügen und gut verrühren. Jetzt die vom dünsten der Rindschnitzel entstandene Sauce hinzufügen, gehackte Petersilie untermengen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Zum Schluss mit etwas Speisestärke eine leichte Bindung geben. Parallel dazu wie gewohnt die Nudeln kochen. 



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Mittwoch, 16. September 2020

Zucchini-Kartoffel-Puffer mit einem Radieschen-Dip

 


Noch haben wie Zucchini-Zeit, leckere Puffer damit kann ich empfehlen.

Für den Dip kann man natürlich den Sauerrahm mit Quark oder Schmand oder Frischkäse tauschen, auch die Sahne kann man bei Bedarf mit Milch ersetzen. 


Für 2 Personen



Für die Zucchini-Kartoffelpuffer:

300 g Zucchini

300 g Kartoffeln (mehlig kochend)

Rapsöl zum ausbacken 

Salz

Pfeffer

1 Prise Muskat

1/2 Bund Glatte Petersilie, fein gehackt


Für den Dip:

1 Bund Radieschen

150 g Sauerrahm

70 ml Sahne

2 Esslöffel Olivenöl

1/2 Hand voll Kresse

Salz

Pfeffer

Prise Zucker




Für den Dip Radieschen waschen, putzen und in dünne Stifte

schneiden. Sauerrahm mit Sahne glatt verrühren,

das Olivenöl unterrühren. Kresse abschneiden und mit den Radieschen

untermischen, mit Salz und ordentlich Pfeffer abschmecken.


Zucchini waschen und in feine Streifen

schneiden. Die Kartoffeln schälen und grob raspeln, mit den Zucchinistreifen vermischen. In ein sauberes Küchentuch geben und gut ausdrücken.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, die gehackte Petersilie untermengen. Aus dieser Masse in einer

Pfanne mit Rapsöl kleine Puffer ausbacken. Damit die Garzeit nicht zu lange wird, sollten die Puffer möglichst dünn sein.


Die Puffer mit dem Dip servieren. Nach Lust und Laune mit  Radieschen garnieren.



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