Samstag, 30. Juli 2022

Bucatini all` Amatriciana


 

Pasta mit einer Tomaten-Sauce, Chilischote und Speck, ich hab da noch etwas vom schwarzen Pfeffer reingeschmuggelt, das passte mir einfach besser.

Auch im Urlaub gekocht, ich bekam in Italien die für dieses Gericht notwendige Tomaten-Sorte, San Marzana-Tomaten sollten es sein. Da geht natürlich auch jede andere Tomaten-Sorte. Auch beim Speck wäre ein Guanciale ideal, ich verwendete einen Pancetta. Die Käsesorte im Original wäre ein Pecorino, ich nahm etwas vom Parmesan.


Die Pasta-Sorte Bucatini schmeckt hervorragend, diese Sorte sollte man für dieses Gericht aber unbedingt verwenden.





Zutaten für 2 Personen:

200 Gramm Bucatini

300 Gramm von der San Marzana-Tomate, gewaschen, vom Strunk befreit und in Viertel geschnitten

1/2 kleine Chili-Schote, halbiert, vom Kerngehäuse befreit und klein gehackt

1 weiße Zwiebel, geschält und in kleine Würfeln geschnitten

Guter Schuss vom trockenen Weißwein

150 Gramm Guanciale, in kleine Würfel geschnitten ( ich hatte Pancetta )

2 Esslöffel Olivenöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle (muss nicht sein)

50 Gramm Pecorino, ich verwendete Parmesan


Herstellung:

In einer größeren Pfanne die Speckwürfel zusammen mit dem Olivenöl, gehackter Chili-Schote und den Zwiebelwürfeln anschwitzen. Dann die Tomaten-Vierteln hinzufügen und mit einem kräftigem Schuss Weißwein ablöschen. Anschließend ca. 10 Minuten, ganz leicht, auf kleiner Flamme vor sich hin-köcheln lassen. Sollte danach viel Flüssigkeit verdampft sein 3 – 4 Esslöffel Wasser zugießen.


Parallel dazu die Pasta bissfest kochen und zu der fertigen Tomaten-Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken und in passende Tellern anrichten. Obenauf mit geriebenen Pecorino bestreuen. 

Dienstag, 26. Juli 2022

Maccaroni mit einer Auberginen-Zwiebel-Bolognese


Hin und hergerissen war ich. Eigentlich wollte ich einen typisch italienischen Klassiker aus Sizilien zubereiten,

ich habe mich dann doch anders entschieden. Wer keine Auberginen mag kann Zucchini verwenden, das passt auch hervorragend, die Herstellungsweise wäre dieselbe. 




Zutaten für ca. 4 Personen:

Für die Auberginen-Zwiebel-Bolognese:

500 Gramm Rinderhackfleisch

3 große Zwiebel, in große Würfel geschnitten

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 gehäufte Esslöffel Tomatenmark

800 Gramm Tomatenwürfel aus der Dose samt Saft

2 Auberginen

Frische Basilikum-Blätter

4-6 Esslöffel, frisch geriebener Parmesan

Spritzer vom dunklen Balsamico

1/4 Liter Gemüsebrühe

Prise Zucker

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Rapsöl


Außerdem:

500 Gramm Maccaroni, wie gewohnt bissfest gekocht



Herstellung Auberginen-Zwiebel-Bolognese:

Die Auberginen der Länge nach halbieren, dann in Scheiben schneiden, anschließend auf ein Küchenkrepp legen und beide Seiten mit wenig Salz bestreuen. Nach ca. 20 Minuten den entstandenen Saft mit einem weiteren Küchenkrepp abtupfen. 

Jetzt die Auberginen-Scheiben in einer heißen Pfanne ohne Fettzugabe von beiden Seiten scharf anbraten, anschließend, bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen.

In einer passenden Pfanne mit Rapsöl das Rinderhack zusammen mit den Zwiebelwürfeln scharf anbraten, dann das Tomatenmark, Knoblauch, Tomatenwürfel samt Saft sowie die Gemüsebrühe hinzufügen. Mit Salz würzen und alles zusammen gut vermengen, dann ca. 30-45 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Zum Schluss hin sollte die Sauce etwas eingekocht und nicht zu flüssig sein. Sollte es noch nicht passen einfach 15 Minuten weiter einkochen lassen. 

Zum Schluss die gebratenen Auberginen-Scheiben und Basilikum-Blätter einrühren. 

Mit Salz, Prise Zucker und Pfeffer aus der Mühle rezent abschmecken. Erst kurz vor dem servieren den Parmesan unterrühren. 


Parallel dazu die Maccaroni wie gewohnt bissfest kochen und unter die fertige Auberginen-Zwiebel-Bolognese mischen. 




 

Donnerstag, 21. Juli 2022

Feigen-Chutney




Für den Käse-Snack, für die kalte Küche, für die warme Küche, selbst für die süße Küche, unendlich viele Begleitmöglichkeiten bietet dieses Chutney.

Die Zutaten dazu habe ich dezent neutral ausgesucht, einzig der Curry rundet im Hintergrund den Feigengeschmack etwas stärker ab. So ist dieses Chutney wirklich fast universell einsetzbar, ich freue mich auf die Kombination mit so, oder so, oder so! 





























 

Zutaten für ca. 6-7 kleine Einweckgläser

3 größere Zwiebeln, in kleine Würfel geschnitten

23 mittelgroße Feigen, mit Schale in Würfeln geschnitten

100 ml trockener Rotwein

60 ml dunkler Balsamico

120 Gramm Rohrzucker

Chiliflocken nach Geschmack

Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Salz nach Geschmack

Spritzer Zitronensaft

1 Esslöffel Curry 

4 Esslöffel Rapsöl


Herstellung:


In einem größeren Topf mit dem heißen Rapsöl die Zwiebelwürfel anschwitzen, dann die Feigen-Würfel sowie den Rohrzucker hinzufügen. Mit dem Rotwein sowie dem Balsamico ablöschen und bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten einköcheln lassen. In den letzten 5 Minuten den Curry unterrühren. Zum Schluss mit Salz, Chiliflocken, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft rezent abschmecken, nochmals ganz kurz aufkochen lassen. Anschließend noch heiß in Einweckgläser abfüllen, auskühlen lassen und im Kühlschrank bis zur weiteren Verwendung aufbewahren. 


Samstag, 16. Juli 2022

Zucchini-Kartoffel-Puffer mit einem Radieschen-Dip

Für den Dip kann man natürlich den Sauerrahm mit Quark oder Schmand oder Frischkäse tauschen,

auch die Sahne kann man bei Bedarf mit Milch ersetzen. 


Für 2 Personen



Für die Zucchini-Kartoffelpuffer:

300 g Zucchini

300 g Kartoffeln (mehlig kochend)

Rapsöl zum ausbacken 

Salz

Pfeffer

1 Prise Muskat


Für den Dip:

1 Bund Radieschen

150 g Sauerrahm

70 ml Sahne

2 Esslöffel Olivenöl

1/2 Hand voll Kresse

Salz

Pfeffer

Prise Zucker



Für den Dip Radieschen waschen, putzen und in dünne Stifte

schneiden. Sauerrahm mit Sahne glatt verrühren,

das Olivenöl unterrühren. Kresse abschneiden und mit den Radieschen

untermischen, mit Salz und ordentlich Pfeffer abschmecken.


Zucchini waschen und in feine Streifen

schneiden. Die Kartoffeln schälen und grob raspeln, mit den Zucchinistreifen vermischen. In ein sauberes Küchentuch geben und gut ausdrücken.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Aus dieser Masse in einer

Pfanne mit Rapsöl kleine Puffer ausbacken. Damit die Garzeit nicht zu lange wird, sollten die Puffer möglichst dünn sein.


Die Puffer mit dem Dip servieren. Nach Lust und Laune mit  Radieschen garnieren. 

Dienstag, 12. Juli 2022

Zucchini-Kartoffel-Auflauf


Der frische Oregano kann natürlich mit anderen Kräutern ersetzt werden, auch der Käse darf gerne ein anderer sein und beim Hackfleisch kann man natürlich auch variieren.

Die Veggi-Freunde lassen das Hackfleisch weg, auch da garantiere ich ein geniales Endprodukt! 




Zutaten für ca. 4 Personen:

3 mittelgroße Zucchini, der Länge nach in Scheiben geschnitten

5-7 größere Kartoffeln, gekocht und in Scheiben geschnitten

1 kg Rinderhackfleisch

1/4 Liter Gemüsebrühe

300 Gramm geriebener Emmentaler

2 Zwiebel, in kleine Würfeln geschnitten

Frischer Oregano, nach Geschmack

Etwas Rapsöl zum anbraten des Hackfleisches und ausstreichen der Auflaufform

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Muskat frisch gerieben, nach Geschmack


Herstellung:

Eine passende Auflaufform mit Rapsöl ausstreichen. 

In einer passenden Pfanne das Rinderhackfleisch anbraten bis alle Flüssigkeit verdampft ist, dann die Zwiebelwürfel hinzufügen, 1-2 Minuten durchschwenken, mit Salz 

und Pfeffer würzen, dann die Pfanne beiseite stellen. 

Jetzt eine Schicht von den Zucchini-Scheiben in die vorher eingepinselte Auflaufform legen, ganz leicht mit Salz würzen. Darauf nun eine Schicht von den Kartoffelscheiben legen und mit frischen Oregano und wenig geriebenen Muskat bestreuen, anschließend etwas vom gebratenen Rinderhack verteilen, dann einen Teil des geriebenen Emmentaler bestreuen. Anschließend wieder mit Zucchini-Scheiben belegen und wie oben weiter verfahren bis alles aufgebraucht ist. Zum Schluss sollte geriebener Emmentaler abschließen. Die Gemüsebrühe seitlich verteilen und dann in Backofen, bei ca.180 Grad, 30-40 Minuten fertig backen.  

Donnerstag, 7. Juli 2022

Lasagne mit Tomaten, Zucchini und Mozzarella überbacken



Eine vegetarische Lasagne habe ich gemacht, sehr lecker war es.

Auf die einzelnen Schichten streute ich etwas Semmelbrösel, passte sehr gut und hat den Vorteil das der Saft von den Tomaten etwas aufgesaugt wurde.

Das Gericht selbst besteht aus wenigen Zutaten und ist sehr leicht nachkochbar. Den Teig für die Lasagne habe ich gekauft, ohne Zusatzstoffe gibt es diesen sicher auch bei euch  beim Bäcker um die Ecke. Die für eine Lasagne typische Béchamel braucht es hierzu nicht, die Tomaten und Zucchini bringen genug lecker Saft mit! 






Zutaten für 2-3 Personen:

300 Gramm ausgerollten Nudelteig

4 größere Tomaten, gewaschen und in Scheiben geschnitten

2 kleinere Zucchini, gewaschen und in Scheiben geschnitten

1-2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt

4-6 Esslöffel Semmelbrösel

200 Gramm Mozzarella gerieben oder in Scheiben geschnitten.

Olivenöl

Frischer Basilikum

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Ca. 2 Esslöffel Honig



Herstellung:


Eine passende Auflaufform mit Olivenöl ausstreichen, dann die erste Schicht von der Teigplatte einlegen. Jetzt eine Schicht Zucchinischeiben auflegen, dann eine Schicht Tomatenscheiben auflegen. Jetzt mit Salz und Pfeffer würzen, etwas vom Honig sowie gehackten Knoblauch verteilen und mit einigen Tropfen Olivenöl beträufeln. Auf die Tomatenscheiben etwas Semmelbrösel streuen. Darauf nun wieder eine Teigplatte setzen und so fortfahren wie bei den ersten Schichten. Solange bis alles an Zutaten aufgebraucht ist. Zum Schluss mit dem geriebenen Mozzarella bestreuen und im Backofen bei ca. 170 Grad fertig backen. Die fertige Lasagne bei ausgeschalteten Ofen noch 15 Minuten ruhen lassen. Beim Aufteilen der Lasagne mit frischem Basilikum bestreuen. 





 

Freitag, 1. Juli 2022

Thüringer Rostbrätle mit Zwiebel-Bacon und Kartoffel-Gemüse-Spieße vom Grill


Eine Thüringer Spezialität. Als ich das zum ersten mal gegessen habe war ich total überrascht. Genial!

Man muss dieses gute Stück Fleisch natürlich nicht mit diesen Spießen und den Zwiebelringen machen. Einfach ins aufgeschnittene Brötchen ist auch sensationell. 





Für 4 Personen

Für die Thüringer Rostbrätle:

4 Scheiben vom Schweinehals a ca. 250 Gramm

2 Zwiebel, geschält halbiert und in Streifen geschnitten

4 Esslöffel Senf

1 Teelöffel gemahlenen Kümmel

2 Zehen Knoblauch, geschält und fein gehackt

2 Esslöffel Majoran

1 1/2 Esslöffel Salz

Pfeffer schwarz, frisch gemahlen, nach Geschmack

1/2 Liter Bier, ich verwendete ein helles Lagerbier

Für die Kartoffel-Gemüse-Spieße:

2 größere Kartoffeln, am Vortag gekocht, vor der Zubereitung geschält und in größere Würfeln geschnitten

12 Broccoli-Röschen, in Salzwasser bissfest gekocht und in Eiswasser abgeschreckt

12 Blumenkohlröschen, in Salzwasser bissfest gekocht und in Eiswasser abgeschreckt

8 Champignons, in Stücke geschnitten

12 Cocktailtomaten

1 große Zwiebel, geschält und in Stücke geschnitten

Frischer Oregano

Olivenöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle 

Passende Holzspieße


Für die Zwiebel-Bacon:

4 große Gemüsezwiebeln

3 Esslöffel Honig

3 Esslöffel Hagebuttenmark (oder Hagebutten-Marmelade)

6 Esslöffel Sojasoße

Chiliflocken nach Geschmack

Ca. 400 Gramm dünn geschnittene Bacon-Scheiben

Einige Zahnstocher







Herstellung Thüringer Rostbrätle:

Einlegen 24 Stunden vor der Zubereitung:

Die 4 Nackensteaks mit einem Fleisch-Plattierer von beiden Seiten dünn klopfen.

Dann das Bier, den Senf mit den Gewürzen in ein passendes Gefäß geben und mit einem Schneebesen gut verrühren. Zum Schluss die Zwiebelstreifen unterrühren. Jetzt die Schweinenacken-Steaks einzeln in die Marinade einlegen. Auf jeden Fall so einlegen das alle Fleischseiten etwas von der Marinade abbekommen. Abgedeckt im Kühlschrank nun 24 Stunden ziehen lassen. 


Vorbereitung und Herstellung Zwiebel-Bacon:

Die Gemüsezwiebeln in 1cm starke Scheiben schneiden, die äußeren, links und rechts, sind aber nicht zu verwenden. Von den Zwiebelringen nun nur die äußern zwei Schalen vom Zwiebelring nehmen. 

Die Sojasoße, Hagebuttenmark und den Honig in ein passendes Gefäß geben mit den Chili-Flocken würzen und mit einem Schneebesen gut vermengen. 

Nun die vorher hergerichteten Zwiebelringe durch die Marinade ziehen und mit den Bacon-Scheiben einwickeln. Zum Schluss die Bacon-Scheiben mit Zahnstocher an zwei Seiten stabilisieren. Bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen.


Herstellung Kartoffel-Gemüse-Spieße:

Die Gemüsestücke mit den Kartoffelstücken abwechselnd auf die Spieße stecken. Erst kurz nach dem Grill-Vorgang mit Olivenöl beträufeln, Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und den frischen Oregano parfümieren. 



Die einen Tag vorher eingelegten Thüringer Rostbrätle aus dem Sud nehmen und etwas abtropfen lassen. Dann wie gewohnt zusammen mit den Gemüse-Spieße und den Zwiebel-Bacon auf dem Grill zubereiten.