Samstag, 13. Juni 2015

Pulled Pork






Pulled Pork  habe ich zubereitet, auf meine Art. Schon lange habe ich es mir vorgenommen. Viel habe ich darüber gehört, gelesen, es gibt hierzu eine nicht aufhörende Diskussion im Netz. 
Nun habe ich mir meine eigenen Gedanken über diese Zubereitung gemacht, unter meinen gegebenen Voraussetzungen habe ich mir einen Plan erstellt. 

Klar war für mich die ersten 9 Stunden kommt das Fleisch in den Backofen. Bei 90 Grad, erst dann ging es auf den Gas-Grill, dort wurde gleich zu Anfang geräuchert. Viele sind der Meinung das man nur ganz am Anfang der Zubereitung räuchern sollte weil das Fleisch sonst keinen Rauchgeschmack annimmt. Dem halte ich entgegen, bei meiner Zubereitung, nach 9 Stunden bei 90 Grad im Backofen, erst dann auf dem Gasgrill geräuchert, nahm das Fleisch wunderbar den Rauchgeschmack auf. Es passte wunderbar. 
Auf Fleisch-Injektionen habe ich verzichtet, ich marinierte das Fleisch zwei Tage vor der Zubereitung. Das Fleisch wird nach der Zubereitung mit zwei Gabeln zerpflückt, somit vermischt sich das äußere, gut gewürzt und gerauchte Fleisch mit dem inneren Kern, auch das passte mir wunderbar. 
Dazu gab es Buns und einen Cole-Slaw-Salat, wir waren begeistert. Einiges an Fleisch blieb übrig, ich schweißte es in Portionen ein und ab ging es damit in den Froster. 2 Portionen davon habe ich schon versucht, nahezu keinen Qualitätsverlust konnte ich durch das einfrieren feststellen. 



Zutaten für das Pulled Pork:

4,5 kg Schweinehals am Stück

Für die Marinande:
200 Gramm Senf 
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Süßes Paprika-Pulver
6 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
6 Zweigle vom frischen Oregano oder 4 Esslöffel getrockneter Oregano



































2 Tage vor der eigentlichen Zubereitung

Herstellung:

Den Schweinehals ringsherum mit Salz würzen, dann mit den Findern etwas einmassieren. Anschließend kräftig mit Senf einstreichen, darauf den Knoblauch, Oregano und Paprika-Pulver verteilen und andrücken. Den gewürzten Schweinehals in Folie einschlagen und für 2 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.  

Nach 2 Tagen:
Den Schweinehals aus dem Kühlschrank nehmen und 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. 
Danach den Backofen auf 90 Grad Umluft vorheizen. In der unteren Schiene ein tiefes Blech mit ca. 2 cm hoch kaltem Wasser einschieben.
Den Schweinehals auf ein Gitter legen und bei mittleren Einschub für 9 Stunden in den Backofen schieben. 

Nach 8 Stunden Garzeit den Gasgrill vorbereiten. Dazu die Holzschnitzel in die vorgesehene Rauchhülse oder Rauchbox füllen und den Gas-Grill auf 110 Grad einjustieren. 

Sind die 9 Stunden Garzeit im Backofen um, den Schweinehals auf den Gasgrill samt Gitter und Unterschale setzen. Jetzt den Schweinehals das Kern-Temperatur-Thermometer bei 95 Grad setzen. 
Die Räucherbox über die Brennerstäbe setzen und den Deckel schließen. Wenn die Räucherbox keinen Rauch mehr gibt diese mit neuen Holzschnitzel bestücken und weiter räuchern lassen. Diesen Vorgang insgesamt 4 mal wiederholen. 
Insgesamt brauchte bei mir der Schweinehals auf dem Gasgrill weitere 8 Stunden. In den letzten 4 Stunden jede Stunde ganz kurz den Schweinehals mit kaltem Wasser leicht besprühen. 
Hat der Schweinehals die Kerntemperatur erreicht diesen in Alu-Folie einwickeln und für mindestens 2 Stunden, am besten wären 3 Stunden in einen Warmhalte-Behälter legen. 

In der Zwischenzeit alles andere für den baldigen Genus vorbereiten.

Nach 2 - 3 Stunden Ruhezeit den Schweinehals aus dem Warmhalte-Behälter nehmen, von der Folie befreien und mit zwei Gabeln die Fasern dünn verreissen. Zum Schluss alles fein gerupfte gut miteinander vermengen und wie gewünscht damit die Brötchen belegen. 













                                                            Demnächst hier!










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