Sonntag, 1. Januar 2017

Fasan an Gin-Preiselbeeren-Sauce mit Rosenkohl und Kartoffel-Stampf


Pünktlich, genau zum 01.01.2017 startet mein Blog in das Jahr 2017. Dazu wünsche ich meinen Lesern alles Liebe und Gute, ich möchte mich herzlichst für die treue Begleitung ,mittlerweile doch schon einiger Jahre, auf das herzlichste bedanken. Nur durch EUCH lebt mein Koch-Blog „stuttgartcooking“ nur EUCH ist es auch zu verdanken das ich dadurch viele nette Menschen, aber auch viel dazu lernen durfte. DANKE dafür, es ist wundervoll das es EUCH da draußen gibt. 


Es war kein Silvesteressen, schon einige Tage her, da gönnten wir uns diese Spezialität! Das absolute Highlight war der Gin welcher im Ländle, in Baden-Württemberg, genauer in Schwäbisch Gmünd hergestellt wird. Zufälligerweise sind wir auf diesen Edelbrand in der Stuttgarter Markthalle gestoßen, es gab dort eine Verkostung und klar, genau dieser Gin musste mit! 
Die Rezeptur zum Fasan nebst der dazugehörigen Sauce ist unten aufgeführt, die Herstellung vom Rosenkohl sowie dem Kartoffel-Stampf ist sowieso immer individuell und relativ einfach, deswegen verzichtete ich darauf. 

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Für 2 Personen

Zutaten für den Fasan an Gin-Preiselbeeren-Sauce :


2 mittelgroße Fasane, küchenfertig ausgenommen und hergerichtet
2 Karotten, geschält und in dickere Scheiben geschnitten
1/4 vom kleineren Sellerie, geschält und in grobe Würfeln geschnitten
1 Lauchstange, geputzt und in dickere Scheiben geschnitten
2 Esslöffel Tomatenmark 
3 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren
2 Stengel vom Liebstöckel 
1 1/2 Liter Gemüsebrühe
1/4 Liter trockenen Rotwein
100 Gramm gerauchten Bauchspeck in kleine Würfeln geschnitten
Etwas Rapsöl

Weitere Zutaten:

1/4 Liter Sahne
Guten Schuss Gin
2-3 Esslöffel wilde Preiselbeeren
1 Esslöffel Butter
2 Schalotten, in kleine Würfeln geschnitten
Eventuell etwas Speisestärke für eine Bindung 
Salz
Pfeffer aus der Mühle












Herstellung:

In einem großen Bräter mit etwas heißem Rapsöl die Karotten- Lauch-Scheiben, Sellerie- sowie Speckwürfel von allen Seiten dunkel anbraten, anschließend mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, dann das geröstete Gemüse, samt der Flüssigkeit aus dem Bräter nehmen. 
Den Bräter erneut auf die Flamme stellen und mit Rapsöl erhitzen. Jetzt das Tomatenmark unter ständigem Rühren dunkel anbraten, aber Vorsicht, es darf nicht verbrennen, dann mit dem Rotwein ablöschen und 1/2 Liter Gemüsebrühe angießen. Jetzt das vorher angeröstete Gemüse samt der Flüssigkeit sowie dem Liebstöckel einrühren. Die Lorbeerblätter sowie die Wacholderbeeren hinzufügen und ganz leicht mit Salz würzen. 
Den Fasan mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und in den Bräter, auf die Gemüse-Sauce legen. 
Nun bei 220 Grad Umluft ca. 45 Minuten unter zweimaligen wenden des Fasanes garen lassen. Anschließend mit der Gemüsebrühe angießen, einen Deckel aufsetzen, die Temperatur auf 80 Grad reduzieren und ca. weitere 4-5 Stunden fertig garen. Immer wieder mal die Fasane wenden, wenn nötig Gemüsebrühe zugießen, zum Schluss sollte ein Saucen-Fond von einem halben Liter übrig sein. 
Den Bräter aus dem Backofen nehmen und die Fasane entnehmen und wieder bis zur weiteren Verwendung im Backofen warm stellen. 
Die Sauce durch ein Haarsieb abseihen, etwas stehen lassen, das entstandene Fett obenauf gut abschöpfen, es wird dann nicht mehr gebraucht. 
In einem passenden Topf die Butter erhitzen, darin die Schalotten-Würfeln anschwitzen, die Preiselbeeren sowie die Sahne hinzufügen, die vorher abpassierte Sauce zugießen und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Jetzt mit etwas Speisestärke eine leichte Bindung geben, nochmals kurz aufkochen lassen. Erst jetzt einen guten Schuss Gin hinzufügen, die Sauce darf aber dabei nicht mehr kochen. Die Fasane aus dem Backofen holen, halbieren und zusammen mit der Sauce und den Beilagen servieren. 




Schönes Ambiente und schöne Momente........









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