Freitag, 3. April 2020

Pansooti mit Walnuss-Sauce aus der Retro-Kiste








Dieses Pasta-Gericht kochte ich vor über 10 Jahren, damals hieß meine Seite johannesguggenberger.de , dort versuchte ich meine ersten Koch-Blogger-Einträge.
Diese Seite gab ich später auf weil die Möglichkeiten der Gestaltung dort sehr sehr begrenzt waren. Aber ich denke sehr gerne an diese Anfangszeiten zurück. Jetzt wo ich gerade etwas mehr Zeit habe entdecke ich Schätze von früher auf meinen Festplatten, ich staune wirklich! Die Fotos stammen von meiner ersten Kamera, einer Sony Cyber-Shot, ich glaube für ca. 40 Euro war sie damals erhältlich. Heute fotografiere ich mit einer Sony A7r, aber für die Anfänge leistete mir die Cyber-Shot mit ihrer Vollautomatik gute Dienste, ich kannte mich ja in der Fotografie damals überhaupt nicht aus. OK, auf zum Retro-Gericht, mit Retro-Bildern, eine gute Pasta ist ein Traum! Diese Pansooti bekamen als Begleitung eine kalte Walnuss-Sauce, es passte hervorragend.






Teig:
Zutaten sind für bis zu 6 Personen
Teig :
300 Gramm Mehl
2 Eidotter vom Bio-Ei
2 ganze Eier vom Bio-Ei
2 Esslöffel Olivenöl
Salz nach Geschmack

Alle Zutaten in der Rührschüssel zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend in einer Folie eingepackt ,im Kühlschrank mindestens 60 Minuten ruhen lassen .

Vor der weiteren Verarbeitung des Teiges warten bis dieser etwa Zimmertemperatur erreicht hat. So läßt sich der Teig wesentlich leichter ausrollen und formen.


Für die Füllung
Zutaten:
Frischer Basilikum (1Bund)
Frischer Borretsch (1 Bund)
Frischer Blattpetersilie (1Bund)
Ricotta (200-300 Gramm)
Frisch gemahlener Parmesan (3-4 EL)
Bio-Eier (2-3)
Knoblauch fein gehackt (1-2 Zehen)
Pfeffer aus der Mühle

Herstellung:
Die gewaschenen Kräuter in einer Pfanne mit Olivenöl kurz anschwitzen und anschließend abkühlen lassen.
Die Kräuter nach dem erkalten ganz fein hacken.
Kräuter, Knoblauch, Ei, Ricotta und Parmesan vermischen und mit etwas Salz ( Vorsicht der Käse hat schon Salzgehalt ) und Pfeffer aus der Mühle Abschmecken.
Im Mixer dann pürieren, anschließend kühl stellen.
Den Teig sehr dünn ausrollen und Quadrate schneiden.
Auf jedes Quadrat die Füllung setzen und die Ränder mit Eiweiss bestreichen.
Dann zum Dreieck falten, die Enden gut zusammen drücken.
Anschließend die Pansooti in siedendem Salzwasser ca. 6 bis 8 Minuten garen lassen.



Walnuss-Sauce
Zutaten:
Frisch geriebenes Weissbrot vom Vortag
Gehäutete Walnusskerne
Wenig Blattpetersilie
Olivenöl
Frische Sahne
Salz
Pfeffer aus der Mühle


Herstellung:
Das frisch geriebene Weissbrot mit ganz wenig Wasser beträufeln, anschließend das ganze ausdrücken.
Mit den Nüssen im Mörser zusammen zerstoßen, dann mit dem Mixstab fein pürieren.
Ganz langsam Öl und Sahne zugießen, fleißig rühren und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle Abschmecken.

Auf die fertig gegarten Pansooti kam noch etwas Gran Padano gehobelt, ein bißchen milder Peperoni, gehackter Basilikum und Stücke von der Walnuss.




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