Donnerstag, 9. Januar 2014

Gebratene Entenbrust mit Kürbis-Curry und Broccoli-Röschen an Butter- Mandelsplitter























Ein wie ich finde wunderbares
Winter-Gericht, mit dem Kürbis koche ich in der kälteren Jahreszeit sehr gerne.


Wobei hier bei uns in Baden-Württemberg der Winter auf sich warten lässt.




Dieses Gericht war ein Teil unseres
diesjährigen Sylvester-Menüs, die anderen Gänge werde ich noch vorstellen.
















































Zutaten für 4 Personen
Für die Entenbrust:







2 Entenbrüste


Salz


Pfeffer aus der Mühle


1 Esslöffel Tannen-Honig ( muss
nicht sein )


Alufolie





















































































































Für das Kürbis-Curry:





1 mittelgroßer Bio-Hokkaido-Kürbis


Zitronensaft von einer Zitrone


1 weiße oder rote Zwiebel, geschält
und in grobe Würfel geschnitten


1 Bund Frühling-Zwiebel, geputzt, gewaschen und in Scheiben geschnitten


1 Knoblauchzehe, geschält und fein
gehackt


10 Gramm frischen Ingwer, geschält
und fein gehackt


1/4 Liter Kokosmilch


1/4 Liter Gemüsebrühe


1/8 Liter saure Sahne


1 Esslöffel Curry


1 rote milde Peperoni, klein
gehackt


Prise Zucker


Salz


Pfeffer aus der Mühle


2-3 Esslöffel Rapsöl




















Für den Broccoli:





16-20 Röschen vom Broccoli


2 Esslöffel Mandelsplitter


2 Esslöffel Butterschmalz


Salz


Pfeffer aus der Mühle














Herstellung Kürbis-Curry:





Den Kürbis halbieren, vom
Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden. Anschließend in einem größeren
Topf mit dem heißen Rapsöl die Zwiebelwürfel, Scheiben von den Frühling-Zwiebeln zusammen mit dem Knoblauch,
Peperoni,sowie dem Ingwer anschwitzen, schnell den Curry unterrühren, mit der Gemüsebrühe,
Kokosmilch auffüllen die Kürbiswürfel hinzufügen und bei geschlossenem Deckel
bissfest weich kochen. Die Hälfte der gekochten Kürbiswürfel entnehmen und beiseite
stellen. Die andere Hälfte der Kürbiswürfel wieder in den Topf geben und mit
dem Pürierstab ganz kurz mixen. Sollte das Kürbispüree zu dick sein noch etwas
Gemüsebrühe oder Kokosmilch hinzufügen. Dann mit Salz, Prise Zucker, Zitronensaft
und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Zum Schluss die vorher entnommenen Kürbiswürfel
hinzufügen und das Kürbisragout bis zur weiteren Verwendung warm stellen. Kurz
vor dem Anrichten den Sauerrahm mit etwas Salz würzen, mit dem Pürierstab aufmixen
und über das angerichtete Kürbis-Curry träufeln.






















































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Herstellung Broccoli:





Die Mandelsplitter in einer heißen
Pfanne ohne Fettzugabe rösten, sofort aus der Pfanne nehmen und bis zur
weiteren Verwendung beiseite stellen.


Die Broccoli-Röschen in Salzwasser
bissfest kochen und anschließend im Eiswasser erkalten lassen. Auf ein
Küchenkrepp legen und die Broccoli-Röschen etwas trocknen lassen, mit etwas
Küchenkrepp trocken tupfen. Kurz vor dem Anrichten in einer heißen Pfanne mit
Butterschmalz die Broccoli-Röschen erwärmen. Zum Schluss die vorher in einer
Pfanne ohne Fettzugabe gerösteten Mandelsplitter hinzufügen. Mit Salz und
Pfeffer aus der Mühle würzen.

























































































































































Herstellung Entenbrüste:





Den Backofen auf 160 Grad
vorheizen.


Die Entenbrüste bei Bedarf noch
säubern und putzen. Dann auf der Hautseite mit dem Messer in kurzen Abständen
in Kreuz-Form einschneiden. Vorsichtig, das Brustfleisch darf nicht verletzt
werden. In einer heißen Pfanne mit ganz wenig Rapsöl, mit der Hautseite nach
unten einlegen und ca. 2 Minuten anbraten. Die Entenbrüste umdrehen und ebenso,
aber nur ganz kurz, scharf anbraten. Dann die Entenbrüste aus der Pfanne nehmen
und auf ein Backgitter legen. Jetzt die angebratenen Entenbrüste für ca. 8
Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Anschließend die Entenbrüste in
Folie wickeln und für weitere 10 Minuten in den ausgeschalteten, geöffneten
Backofen stellen. Danach in Scheiben schneiden und mit dem vorher zubereiteten
Kürbis-Ragout sowie den Broccoli-Röschen Anrichten.





























































Sonntag, 5. Januar 2014

Kräuter-Flädle mit Schwarzwurzel-Ragout gefüllt und gerösteten Walnüssen
































Für mich ist
die Schwarzwurzel kein Spargelersatz oder ein Gemüse für arme Leute wie man
früher diesen wunderbaren Winterschatz bezeichnete.


Ganz im Gegenteil, für mich
sind die Schwarzwurzeln eine Delikatesse und eignen sich hervorragend für viele
Zubereitungen. Diesmal waren sie eine leckere Füllung in Kräuter-Flädle oder
aber auch Kräuter-Palatschinken genannt. Zum schälen der Schwarzwurzeln
empfehle ich ganz dringend Einweghandschuhe zu verwenden, die Erde an den
Schwarzwurzeln lässt sich ganz schwer von den Händen lösen.











































































Für 4
Personen
ZutatenFür das
Schwarzwurzel-Ragout:



800 Gramm
Schwarzwurzeln


1 größere
Zwiebel oder 3-4 Schalotten, geschält und in kleine Würfel geschnitten


Saft von
einer Zitrone zum einlegen der Schwarzwurzeln


Saft von
einer halben Zitrone für die Sauce


100 Gramm
Sahne


100 Gramm
Creme fraiche


1/2 Liter
Gemüsebrühe


Prise Zucker
oder etwas Honig


Salz


Pfeffer aus
der Mühle


Etwas
Speisestärke zur Bindung


Ca. 30 Gramm
Butterschmalz


Schuss
Weißwein, kann man aber auch weg lassen


16 halbe
Walnüsse etwas gebrochen








Außerdem:



1 Paar
Einweghandschuhe zum schälen der Schwarzwurzeln




















Für die
Kräuter-Flädle:



120 Gramm
Mehl


3 große Eier


180 Gramm
Milch


Kleiner
Schuss Mineralwasser


1 Bund
Schnittlauch in dünne Röllchen geschnitten


1 Bund
Glatte Petersilie, fein gehackt


Salz


Butterschmalz
zum ausbacken

























































































































































































































































































































































































































































































Herstellung
Schwarzwurzel-Ragout:



Kaltes
Wasser in ein größeres Gefäß mit dem Saft von einer Zitrone bereitstellen. Dann
Einweg-Handschuhe anziehen und die Schwarzwurzeln schälen, in Scheiben
schneiden und sofort, bis zur weiteren Verwendung, in das Zitronenwasser legen.


In einem
größeren Topf mit heißem Butterschmalz die Zwiebel-Würfel anschwitzen, die
Schwarzwurzel-Scheiben vom Zitronenwasser abseihen, mit einem Küchenkrepp etwas
trocknen und ebenfalls im Topf zu den Zwiebelwürfeln mit anschwitzen. Dann mit
einem Schuss Weißwein ablöschen, mit der Gemüsebrühe aufgießen und die
Schwarzwurzelscheiben bissfest weich kochen. Die Gemüsebrühe kann ruhig zur
Hälfte dabei einkochen.


Anschließend
die Sahne mit der Creme fraiche gut verrühren und in den Topf zu den
Schwarzwurzelscheiben hinzufügen. Aufkochen lassen und mit etwas Speisestärke
eine leichte Bindung geben. Nochmals aufkochen, vom Feuer nehmen und mit dem
Zitronensaft, Prise Zucker, Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.



















































































































































































































































































































































































































Herstellung
Kräuter-Flädle:



Aus dem
Mehl, einem kleinen Schuss kaltem Mineralwasser einen glatten Teig herstellen.
Nun die Eier hinzufügen und die Masse mit einem Schneebesen gut verrühren. Den
Teig mit Salz würzen und mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen
lassen. Sollte dabei der Teig zu dick geworden sein etwas von der Milch
hinzufügen. Kurz vor dem ausbacken der Flädle die gehackte Petersilie sowie die
Schnittlauchröllchen unter den Teig rühren.


Dann in
einer heißen Pfanne mit Butterschmalz dünne Kräuter-Flädle herstellen. Die
fertigen Flädle bis zur weiteren Verwendung bei 80 Grad im Backofen warm
stellen.


Die
gebrochenen Walnüsse in einer nicht zu heißen Pfanne mit etwas Butterschmalz
etwas rösten. Dann die Walnüsse ohne Fett sofort aus der Pfanne nehmen und auf
einem Küchenkrepp abtropfen lassen.


Sind alle
Kräuter-Flädle fertig das Schwarzwurzel-Ragout auf kleiner Flamme erwärmen und
die Kräuter-Flädle damit füllen. Obenauf mit den gerösteten Walnüssen
anrichten.





















































































































































Freitag, 3. Januar 2014

Ofenschlupfer, eine süße Versuchung



































Eine süße Schwäbische Geschichte kann man dazu sagen.


Der
Hefezopf ist mit vielem austauschbar, Milchbrötchen, normale Brötchen, Weißbrot
oder aber Zwieback wird auch gerne für den Ofenschlupfer genommen. Im Hefezopf
sind schon Rosinen, deswegen habe ich bei der Zubereitung auf weitere
verzichtet.



























































































































































































Für 3-4 Personen
Zutaten:







400 bis 500 Gramm Hefezopf, über Nacht getrocknet und in
Scheiben geschnitten

3-4 Äpfel, je nach Größe, geschält, vom Kerngehäuse befreit und in Scheiben geschnitten 


6 Eier


700 ml Milch


Zucker nach Geschmack


Prise Salz


20 Gramm Butter zum Ausfetten


Etwas Puderzucker


40 Gramm Mandelsplitter


Rosinen nach Geschmack, ich verzichtete darauf, im Hefezopf
hatte es schon welche



























































































































































































































































































































































































































































































































































Herstellung:







Die Mich, Eier, Zucker und eine Prise Salz mit einem
Schneebesen zerquirlen. Eine passende Backform mit der Butter ausfetten dann in
einzelne Schichten den Hefezopf sowie die Apfelscheiben und einige
Mandelsplitter einlegen. Die letzte Lage sollte mit Hefezopf belegt werden Dann
die Eier-Milchmischung übergießen und im Backofen bei ca. 175 Grad ca. 40-45
Minuten backen. Nach dem Backen mit etwas Puderzucker bestreuen. Dazu passt
hervorragend eine Vanille-Sauce.