Dienstag, 25. Oktober 2011

Selbst hergestellte Gemüsebrühe-Basis




Unglaublich was so alles in fertigen Gemüsebrühen für Zusatzstoffe zu finden sind. Die eigentliche Zutat, nämlich  Gemüse ist oft der kleinste Mengenanteil. Farbstoffe, Glutamat, Aromen und so weiter sind die Hauptzutaten, mit Gemüsebrühe hat das nichts aber auch gar nichts mehr zu tun. Es geht auch anders, ist schnell zubereitet und kann auf Vorrat hergestellt werden.

Schon lange stelle ich meine Basis für eine Gemüsebrühe selbst her. Natürlich in bester Qualität, die Lebensmittel kommen dafür selbstverständlich von unseren Erzeugern vor Ort. Es gibt nichts besseres, auch und gerade bei Gemüse liegen die Vorteile der heimischen Produkte auf der Hand. Frischer und gesünder geht nimmer! Diese Gemüsebrühe-Basis hält mir so zubereitet locker 2-3 Monate im Kühlschrank. Den Salz-Gehalt habe ich diesmal reduziert, auf 2 kg fertige Gemüsemischung kamen 200 Gramm Salz hinzu. Das wird jetzt von mir immer so gemacht, ich stellte schon Mischungen mit 1 zu 7 her, diese Mischung ist zwar länger haltbar, ist mir aber jetzt eine zu salzige Angelegenheit. Außerdem kann ich jetzt mit dieser neuen  Mischung wesentlich mehr Gemüse-Power in das jeweilige Gericht zaubern. Diese Gemüsebrühe-Basis ist so gut wie überall einsetzbar und lässt jedes Gemüsebrühe-Pulverchen blass aussehen. Vom gesundheitlichen Gesichtspunkt betrachtet erübrigt es sich sowieso einen Vergleich herzustellen. Wer zur Herstellung kein Salz verwenden möchte kann die fertige Gemüsemischung in Portionen gepackt einfrieren und bei Bedarf genau so verwenden. Auf fünf Gemüsesorten habe ich mich diesmal beschränkt.





Zutaten:
(Insgesamt 2 kg fertige Gemüsemischung)
400 Gramm Karotten, geschält
400 Gramm Sellerie, geschält
400 Gramm Lauch geputzt gewaschen und klein gewürfelt
400 Gramm Pastinaken geschält
200 Gramm Blattpetersilie, gewaschen und mit einem Messer klein gehackt
200 Gramm Salz

Herstellung:
Alle Gemüsesorten außer der gehackten Blattpetersilie und den klein gewürfelten Lauch im Wolf in der großen Wolfscheibe durchlassen. Dann die klein gehackte Blattpetersilie, klein gewürfelten Lauch sowie das Salz hinzufügen und alles zusammen gut durchmischen. In Gläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Wer keinen Fleischwolf besitzt kann das Gemüse auch mit dem Messer klein hacken.




Kommentare:

  1. List sich simpel und gut. Bedeutet 2kg Gemüsemischung, das von jedem Gemüse 360gr +200gr Salz genommen werden?

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  2. @calceola: insgesamt 2kg fertiges Gemüse, die einzelnen Gemüsesorten kann man im Gewicht variieren, dann noch mit 200 Gramm Salz vermischen.

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  3. Besser geht´s nicht mehr ;o)

    Das mache ich schon lange selbst .

    Lg Kerstin

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  4. Das hört sich sehr lecker und sehr einfach an. Ich werde es mal ausprobieren und dachte gerade noch: ein schönes Glas verwenden, eine hübsche Schleife drumrum und ein bißchen Deko - und fertig ist das Mitbringsel zur privaten Essenseinladung in der Adventszeit!

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  5. Gute Idee, geht so einfach und ist verblüffend lecker.

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  6. Das klingt genial, das muss ich testen! Jetzt, wo die Suppenzeit wieder anfängt, habe ich mich - widerwillig - mit einem Päckchen hefefreier Bio-Brühenpulver eingedeckt, möchte es aber auch gemüsiger und weniger salzig haben.

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  7. Wird der lauch nicht "stinkig" ? Zwiebel, Lauch und Co durch den Fleischwol ergibt doch immer aufgespaltene Zellen und die Frage ist gärt das nicht ähnlich woe rohe Zwiebelwürfel in kartoffelsalat ist eine Ernste Frage gruss thomas

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  8. Eine grandiose Idee. Und so einfach!
    Grüßle an die Streikenden und Streikopfer ;-)

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  9. @thomassixt: Nein Thomas, passiert gar nichts. Voraussetzung: große, grobe Wolfscheibe, natürlich einen guten Wolf, damit das Gemüse nicht zerdrückt, sozusagen zermanscht wird und das Salz. Schon X-fach ausprobiert und es klappt! Für frischen Kartoffelsalat, welcher zum baldigen Verzehr vor Ort zubereitet wird verwende ich immer frische Zwiebel. Wäre dieser für eine längere Standzeit, oder mit Temperaturen-Schwankungen, oder für ein Catering gedacht würde ich die Zwiebelwürfel vorher, zum Beispiel in Raps-Öl anschwitzen. Deine Bedenken haben durchaus Berechtigung,behandelt man solche Dinge falsch kann es in die Hose gehen!

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  10. Das mit dem Kartoffelsalat war mir klar obwohl ich immer wieder verwundert bin wie oft ich auch in Haubentempel gärigen Kartoffelsalat vorgesetzt bekomme. Bin auf die Fleischwolf sache gespannt wir sollten mal gemeinsam Experimentieren würde zum beispiel einmal aufkochen testen usw. Danke für Deine Nachricht Gruss thomas

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  11. Ich trockne das gewolfte Gemüse im Dörrautomaten und zerkleinere es dann zu Pulver im Mr. Magic. So kann man viel weniger Salz nehmen und es hält sich fast ewig.
    Und wir finden, es ist noch universeller einsetzbar. Mein Mann mag Nudeln mit zerlassener Butter und dem Pulver, ich nehme es zum Würzen bei sehr vielen Gerichten...

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  12. Also in meine Kueche nichts unantuerliches.Deine brueh Zutaten das werde ich auch gebaruchen;)

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  13. Ich oute mich jetzt einfach mal als Blödmann: Das lässt sich dann anstatt dem klassischen Instant Pulver für eine schnelle Nudelsuppe oder zu aufpeppen von Soßen verwenden?

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  14. @Michael: du bist überhaupt kein Blödmann! Genau, anstelle dem Pulver die Gemüse-Basis ca. 3-5 Minuten leicht im heißen Wasser köcheln lassen. Aufpeppen von Saucen ebenso, will man keine Gemüsestückchen in der Sauce einfach die fertige Gemüsebrühe durch ein Haarsieb gießen.

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  15. Geht im Thermomix ruckzuck die herzustellen...wir verwenden schon seit ich ihn hab keine gekauften Brühwürfel mehr.

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  16. Das kenne ich schon seit Jahren und kann bestätigen, dass dies das Beste ist, das man nehmen kann. Kennengelernt habe ich es beim Bauernmarkt in Dasing. Ich will nie mehr etwas anderes!

    Hannes, dein Link ist jetzt auf meinem A-Z zu finden. Denn ich denke, da passt er sehr gut!

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