Samstag, 26. Mai 2012

Stuttgarter Weißwurst-Salat




Diese Salat-Kreation widme ich einem Jung-Unternehmer in Stuttgart. Metzgermeister, StefanBless, dem Junior-Chef der Metzgerei Bless in Stuttgart Möhringen. Er ist der Erfinder der „Stuggis“, für die er den Innovationspreis bekommen hat, die „Stuggis“ sind patentiert und geschützt.
Wegen eines Patentes lege ich mich nicht ins Zeug, das Produkt muss mir zusagen. Über die Stuggis war ich schon vor längerer Zeit Feuer und Flamme. Weil es eine besondere Wurst ist, weil diese Stuggis eine besondere Herstellung haben und ganz wichtig bei mir, weil diese Stuggis ganz besonders gut schmecken und hier in Stuttgart hergestellt werden. Über Stefan und seine Stuggis habe ich auch schon HIER berichtet. Heute wollte ich etwas Besonderes machen, nämlich diesen Stuttgarter Weißwurst-Salat. Dieser Salat ist das ganze Jahr über salonfähig, ein Vierjahreszeiten-Salat sozusagen, weil er mit vielem was unsere Erzeuger Saisonal zu bieten haben kombinierbar ist. Heute bot sich vielerlei auf dem Stuttgarter Wochenmarkt an, zu vieles wollte ich aber nicht im Salat haben. Einige wenige Zutaten, diese aber von höchster Qualität, so gut wie alles kam von unseren Erzeugern. Mehr regional ist fast nicht zu machen behaupte ich mal. Der Senf ist bei mir heute nicht im Dressing sondern in den Stuggis. Nicht irgendein Senf sondern ein Senf von einer Senfmanufaktur aus Baden-Württemberg, die feine Senfkreation wurde extra für die Stuggis kreiert. Lauwarm habe ich diesen Salat serviert, mit Bratkartoffeln welche ich erst kurz vor dem Anrichten gebraten habe. Das ist wichtig, die Bratkartoffeln sollen kross sein und nicht im Dressing schwimmen, überhaupt sollte das Dressing erst kurz vor dem Anrichten mit den anderen Zutaten in Berührung kommen. Die Bratkartoffeln kann man auch durchaus separat servieren. Der Stuttgarter Weißwurst-Salat ist ein Traum, nicht weil ich ihn gemacht habe sondern weil er die Zutat „Stuggis“ beinhaltet.

Zutaten:
Stuggis
Gekochte Kartoffeln vom Vortag
Ackersalat
Radieschen in Scheiben
Frühlingszwiebel, geputzt und in Scheiben geschnitten
Weißbier-Käse in Streifen geschnitten (da geht auch ein guter Allgäuer Emmentaler)
Schnittlauch in Röllchen geschnitten
Essig
Hochwertiges Rapsöl
Salz
Zucker
Pfeffer aus der Mühle
















Herstellung:
Die Stuggis in einer heißen Pfanne von allen Seiten braten, dann vom Feuer nehmen und bis Lauwarm sind abkühlen lassen. Aus den Frühlingszwiebeln, Essig, Rapsöl, Salz, Zucker und Pfeffer aus der Mühle ein rezentes Dressing herstellen. Parallel dazu die am Vortag gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden, in heißem Rapsöl kross braten, zum Schluss noch einige Schalottenwürfel mitbraten. Salzen und pfeffern.
In einer größeren Schüssel den Ackersalat mit den Käsestreifen, Radieschen-Scheiben und dem hergestellten Dressing vermischen. Auf Tellern Anrichten, die noch Lauwarmen Stuggis, sowie die Bratkartoffeln hinzufügen und mit viel Schnittlauch bestreuen.







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Auch vor kurzem gemacht, einen Salat kombiniert mit der Fenchel-Salami von Stefan Bless, ich werde demnächst darüber berichten. 






Salat mit Fenchel-Salami, Rhabarber, Spargel, Walnüssen, Rucola, Basilikum und gehobelten Parmesan




1 Kommentar:

  1. Ich bin ein neuer Fan ihrer Seite und bin von ihren Rezepten sehr begeistert! Die meisten lassen sich hier in der Wüste (Arizona) leicht nach kochen. Aber Stuggis haben wir nun leider gar nicht und zugegeben als alter Schwabe sind mir diese völlig unbekannt. Wir bekommen ganz normale Weisswurst hier, wäre das eine Ersatzmoeglichkeit? Oder dann lieber eine weisse Bratwurst oder Nürnberger Bratwurst? Freue mich schon so darauf dieses Rezept auszuprobieren!

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