Montag, 20. Februar 2012

Eis vom grünen Tee mit Kokos-Milchreis vom Klebereis und Mango-Mus













Grünen Tee
habe ich noch nie als Eiscreme zubereitet, letztendlich war ich von dieser
Eiscreme begeistert!

Dazu machte ich einen Kokos-Milchreis vom Klebereis, eine
wundervolle Sorte, gerade zur Zubereitung eines Milchreises.





Eis vom
grünen Tee


Zutaten:


3 gehäufte
Esslöffel grüner Tee


Etwas frischen Ingwer, geschält und gehackt


1/4 lt.
Milch


1/4 lt.
Sahne


6 Eigelbe


Zucker nach
Geschmack


Prise Salz





Herstellung:


Den grünen
Tee mit etwas Wasser und dem gehackten Ingwer aufkochen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend
abseihen und mindestens zu einem Drittel einkochen lassen. Die Eigelbe mit
Zucker schaumig aufschlagen, die Sahne mit der Milch und dem Teekonzentrat kurz
aufkochen und unter ständigem Rühren in die Eigelbmasse gießen. Dann alles
zusammen auf einem heißen Wasserbad zur Rose aufschlagen, abkühlen lassen und
die Masse in der Eismaschine zur Eiscreme rühren.





Kokos-Milchreis
vom Klebereis


Zutaten:


300 ml
Kokosmilch


200 ml Sahne


Brauner
Zucker nach Geschmack


1-2 Esslöffel
ungeschälter Sesam geröstet


Zitronensaft
nach Geschmack


40 Gramm
Butterflocken


120 Gramm
Klebereis


Frische
Mango in Würfel geschnitten


Papaya in
Würfel geschnitten


Prise Salz





Herstellung:


Den
Klebereis über Nacht in reichlich kaltem Wasser einrühren. Am nächsten Tag den
Reis in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Sahne mit der Kokosmilch und
dem braunen Zucker aufkochen und den Klebereis darin ca. 20-30 Minuten, bei
ganz kleiner Flamme, weich kochen lassen. Bei Bedarf noch Kokosmilch oder Sahne
zugießen. Zum Schluss eine Prise Salz, Spritzer Zitronensaft hinzufügen, die
Butterflocken einmontieren und den vorher gerösteten Sesam, die Mango- sowie
Papaya-Würfel unterrühren. Lauwarm den fertigen Milchreis anrichten.  


















Sonntag, 19. Februar 2012

Zwiebel-Mus als Brotaufstrich








Ich möchte euch dieses Zwiebel-Mus als Brotaufstrich empfehlen.

Das Mus brauche ich heute für die Kalbskoteletts, aber auch auf ein Brot schmeckt dieses Zwiebel-Mus sehr delikat. So geht es : Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden. In einer größeren Pfanne die Zwiebelwürfel mit Wasser ( wer möchte gibt einen Schuss Weißwein hinzu ) bei kleiner Hitze köcheln lassen. Wenn das Wasser verdampft ist immer wieder Flüssigkeit nachgießen. Nach ca. 30-45 Minuten, wenn alle Flüssigkeit verdampft ist reichlich Butter unterrühren und mit Salz, Prise Muskat und Pfeffer aus der Mühle würzen. Mit dem Mixstab etwas pürieren. Abkühlen lassen und noch lauwarm auf ein Brot schmieren. Ich hatte noch etwas frischen Basilikum, Petersilie oder Schnittlauch passt auch. Echt lecker! :-)






Samstag, 18. Februar 2012

Asiatisches Fast-Food mit Zutaten aus der Region











Schon einmal gekocht, jetzt auf "stuttgartcooking" vorgestellt:







Einheimische
Produkte unserer Baden-Württembergischen 
Erzeuger, frisch gekocht und ohne Zusatzstoffe da geht auch in Richtung
Asiatische Küche jede Menge!

Voller Überzeugung und Selbstbewusstsein behaupte
ich sogar besser als in manchem China-Restaurant oder Asia-Imbiss. Speziell
gerade da, wo der 25 kg Sack Glutamat noch unter dem Herd steht. Das ist kein
Witz, ich weiß wovon ich schreibe und das betrifft nicht nur die
Asia-Gastronomie! In jedes Gericht kommt dann bei der Zubereitung eine leichte
bis starke Prise des Glutamates. Nein Danke. Die Asiatische Küche hat meinen
vollsten Respekt. Gekocht wird mit gesunden Zutaten und die Art der
Gemüsezubereitung wird beherrscht wie von selten jemand. Wenn da nicht diese Sache,
der immer noch viel zu oft verwendeten Zusatzstoffen, wäre. Damit wird dann das
ganze Gericht zu Grunde gerichtet. Es geht auch anders,  vor allem viel gesünder! Probiert habe ich es
diesmal mit in Soja-Sauce eingelegten Geschnetzelten vom Schwäbisch-Hällischen
Landschwein, selbst hergestellten Nudeln und 
verschiedenen Gemüsesorten und Pilzen in TK-Form.  Der Ingwer durfte auch, oder gerade bei
diesem Gericht nicht fehlen, er war sogar ein absolutes Muss!  Mein selbst hergestelltes Pflaumen-Chutney
fiel mir dazu noch ein, im Keller war noch ein eingewecktes Glas, etwas erwärmt
kam das Chutney als schöne Abrundung hinzu. Eine andere Variante Fast-Food, habe
ich  HIER schon mal zubereitet, auch das
geht vernünftig hergestellt.  Alles was
möglich war kam natürlich von unseren Erzeugern, für das Asiatische Gemüse
griff ich diesmal in die Tiefkühltruhe. 
Auch das kommt bei mir vor, damit habe ich ab und an überhaupt kein
Problem. Hauptsächlich dann wenn ich dieses Gemüse nicht von unseren Erzeugern
bekommen kann. Wenn ich Asiatisches TK Gemüse kaufe dann grundsätzlich nur das
Gemüse pur, ohne der berühmten Gewürzpaste und sonstigen Zusätzen. Dort ist
nämlich fast immer irgendein unerwünschtes Pulverchen vorhanden.










Zutaten:


Geschnetzelter
Schweinerücken vom Hällischen Landschwein, mit Salz, Pfeffer aus der Mühle
gewürzt und einen Tag vorher in Soja-Sauce mariniert


Asiatische
TK Gemüsemischung mit Pilzen ( ohne Gewürzpaste )


Pflaumen-Chutney,
hatte ich HIER schon zubereitet


Curry


Frischer
Ingwer, geschält und fein gehackt


Frischer
Knoblauch, geschält und fein gehackt


Soja-Sauce
in Bio-Qualität


Salz


Frische
Chilischote gehackt


Nudeln
selbst hergestellt


Hochwertiges
Rapsöl








Herstellung:


In einer
großen Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und darin das Geschnetzelte Schweinefleisch
anbraten. Dann kurz den gehackten Ingwer, sowie den gehackten Knoblauch mit
anschwitzen. Anschließend das gefrorene Asiatische Gemüse hinzufügen und ca. 1
Minute alles zusammen weiter braten lassen. Die fertigen Nudeln, etwas Curry,
gehackte Chilischote, sowie Soja-Sauce hinzufügen und ca. weitere 2 Minuten
dünsten lassen. Zum Schluss das fertige Gericht mit Salz abschmecken und mit
dem warmen Pflaumen-Chutney anrichten.




Mittwoch, 15. Februar 2012

Graupen-Eintopf













Eintöpfe
sind für mich eine feine Sache, speziell jetzt passend zur Jahreszeit.

Von Kind
an begleiten mich die Graupen oder Rollgerste wie man hier in Baden-Württemberg
zu dieser wunderbaren Hülsenfrucht sagt. Bei uns zu Hause in Österreich werden
die Graupen gerne zu deftigen Suppen und Eintöpfen verwendet, eine sogenannte
Selchsuppe ( gekochte Suppe aus geräuchertem Schweinefleisch ) bildet den
Grundstock hierfür. Auch ich kochte mir zuerst eine Art Selchsuppe, mit
gerauchten Schweinebauch und meiner Gemüsebrühe-Basis . Darin kochte ich
anschließend die vorher 3 Stunden in kaltem Wasser eingeweichten Graupen.


Koriander,
Kerbel, Knoblauch und ein Hauch abgeriebener Zitronenschale verfeinerten den
Eintopf. Ein Schuss vom  Verjus , eine
Prise brauner Zucker sowie ein paar Tropfen feines Olivenöl rundeten den
Eintopf harmonisch ab.








Zutaten


Für die
Selchsuppe:


Gerauchten Schweinebauch
am Stück


 Gemüsebrühe-Basis


Mit Lorbeer
und Gewürznelke gespickte Zwiebel








Herstellung:


Kaltes
Wasser mit der Gemüse-Basis ansetzen, die gespickte Zwiebel sowie den
Schweinespeck zufügen. Dann bei ca. 95 Grad, bis der Schweinebauch weich
geworden ist vor sich hin ziehen lassen. Den Schweinebauch aus der Suppe
entnehmen und zur weiteren Verwendung zur Seite stellen. Die Suppe durch ein
Haarsieb passieren.





Graupen-Eintopf


Zutaten:


Selchsuppe
wie oben beschrieben


Graupen (
Rollgerste )


Gerauchten
Schweinespeck in kleine Würfel geschnitten


Korianderkörner
leicht geröstet, und anschließend fein gerieben


Frischer
Knoblauch, geschält und fein gehackt


Abgeriebene
Zitronenschale von der unbehandelten Zitrone


Frischer
Kerbel, gehackt


 Verjus


Brauner
Zucker


Hochwertiges
Olivenöl


Kartoffeln,
geschält, in Würfel geschnitten und frittiert


Salz


Grober
Pfeffer aus der Mühle





Die Graupen
mit der Selchsuppe ansetzen und ca. 10 Minuten leicht vor sich hin köcheln
lassen. Dann Knoblauch, Zitronenschale und Koriander hinzufügen. Kurz bevor die
Graupen weich geworden sind den gehackten Kerbel hinzufügen. Den Eintopf mit
Salz, groben Pfeffer, Verjus und einer Prise braunen Zucker rezent abschmecken.
Zum Schluss mit dem Olivenöl beträufeln und mit den frisch frittierten
Kartoffelwürfeln sowie den Speckwürfeln anrichten.